Aktuelles
Marion Janßen
Stellv. Landesgeschäftsführerin
Zentralabteilung

Kontakt:
0441 92179-11
0441 92179-611
Marion.Janssen@LV-Oldenburg.drk.de

Anschrift:
Maria-von-Jever-Straße 2
26125 Oldenburg

20.06.2017

Jugendrotkreuz suchte in Jever "Helden"

Der JRKLandeswettbewerb 2017 fand am 27. Juni in Jever unter dem Motto "Helden gesucht" statt. Insgesamt elf Mannschaften der Stufe I und II bewiesen ihr Können an verschiedenen Stationen zu den Themen Erste-Hilfe, Rotkreuz-Wissen sowie soziale und kreative Aufgaben.

Sieger der Stufe II wurde der Schulsanitätsdienst 2 der KGS Rastede aus dem Kreisverband Ammerland.

Den Sieg in der Stufe I konnte die JRK-Gruppe aus Rastede erreichen.
Diese Siegergruppe fährt zum diesjährigen Bundeswettbewerb nach Ludwigsburg im Landesverband Baden-Württemberg.
Die Siegerehrung nahm in bewährter Art und Weise die DRK-Vizepräsidentin Meike Müller vor.

Der JRK-Landesverband Oldenburg bedankt sich bei allen beteiligten Personen für einen spannenden Landeswettbewerb.

19.06.2017

Gut besuchte Ausstellungseröffnung im Haus des Ehrenamtes in Luckenwalde

„Von dem doppelten Standpunkt des Christentums und der Menschlichkeit“ -
Henry Dunant und die Gründung des Roten Kreuzes im calvinistischen Genf

Am vergangenen Freitag eröffnete der Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbands Fläming-Spreewald, Harald-Albert Swik, die Ausstellung „Von dem doppelten Standpunkt des Christentums und der Menschlichkeit“ – Henry Dunant und die Gründung des Roten Kreuzes im calvinistischen Genf.
Zur Eröffnung waren Gäste von Nah und Fern nach Brandenburg gekommen - so als Vortragender Roger Durand, der Präsident der Genfer Dunant-Gesellschaft und wohl beste Kenner Dunants, zum Thema „Henry Dunant im calvinistischen Genf“, DRK-Vizepräsident Dr. Volkmar Schön und der Präsident des DRK-Landesverbandes Brandenburg, Dr. Frank-W. Hülsenbeck.
Prof. Dr. Rainer Schlösser, Leiter des Rotkreuz-Museums in Luckenwalde,führte thematisch in die Ausstellung ein.

In Verbundenheit aus früheren Zusammenarbeiten zu dem Hauptakteuren Swik und Prof. Schlösser war -wie viele andere- die stellv. Landesgeschäftsführerin Oldenburgs, Marion Janßen, zu dieser Veranstaltung ebenfalls angereist und war -ebenso wie alle anderen Besucher-
angetan über die immer wieder neuen Denkansätze und herzustellenden Zusammenhänge.

Martin Luthers theologisches Denken breitete sich schnell in viele Gegenden Europas aus. Besonders einflussreich wurde die schweizerische Ausprägung der Reformation, die aufs engste mit dem Namen Johannes Calvin verbunden ist. Er machte seinen Wirkungsort Genf ab 1540 zu einem „protestantischen Rom“, zum Zentrum des Calvinismus. Die calvinistische Auffassung von einem Gott (und den Menschen) gefälligen Leben, prägt seitdem das Leben in Genf und erfuhr, besonders im 19. Jahrhundert, immer wieder neue Impulse.

In diesem Geist wuchs Henry Dunant in Genf auf. Leicht fand er Gleichgesinnte für seine Ideen, zu denen nicht nur die Gründung des Roten Kreuzes gehört. Dunant spielt eine wichtige Rolle bei der Gründung des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM), mischt sich in aktuelle Diskussionen über Rechte der Frauen ein, über Sklaverei, die Gründung eines jüdischen Staates oder das, was wir heute „Weltkulturerbe“ nennen. In Objekten, Bildern und Texten illustriert die Ausstellung Dunants Leben und Wirken unter dem besonderen Aspekt seiner calvinistischen Prägung. Ungeachtet der konfessionellen Neutralität des Roten Kreuzes kommt ihr bei dessen Gründung 1863 eine nicht unwesentliche Rolle zu.

06.06.2017

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Teilnahme am "Brunnenlauf" wird schon Tradition

Beim Brunnenlauf ging's quer durchs Eversten Holz - DRK war wieder stark vertreten


Es war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung.
Mehr als 2000 Läuferinnen und Läufer nahmen am Pfingstsonntag bei bestem Wetter am 17. Everstener Brunnenlauf teil; allerdings leider gut 1000 weniger als im Vorjahr. Am Roten Kreuz lag es nicht. Mit einer genauso starken Frau-/Mannschaft wie schon im letzten Jahr ging es an den Start.
Die Strecke führte durchs Eversten Holz. In und vor der Halle an der Feststraße gab es ein buntes Rahmenprogramm.
Unter den 23 DRK-Läuferinnen waren auch einige Jugendliche des Freiwilligen Sozialen Jahres; für sie gehörte die Teilnahme zu ihrem abzuleistenden Jahresprojekt.

"Dabei sei ist alles" war das Motto des DRK-Teams. Dass dann trotz des sehr unterschiedlichen Leistungsniveaus dazu reichte, unter insgesamt 52 Teams den 13. Platz zu erlaufen, machte dann aber doch mächtig stolz.















Bild: Ewald Klüsener

02.06.2017

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Save the date

DRK-Spaßrallye 9.9. 2017


Einfach mal den Alltag hinter sich lassen und gemeinsam etwas unternehmen. Dies geht am besten mit der von der Servicestelle Ehrenamt des DRK Landesverbandes Oldenburg e.V. geplanten DRK-Spaßrallye 2017 im Landkreis Vechta.

Das Organisationsteam hat die Planungen aufgenommen, alles Weitere folgt.
Bitte sprechen Sie auch mit Ihren Kameraden und Freunden über die Spaßrallye.

Falls jemand Lust hat, sich mit in die Planungen einzubringen - wir würden uns freuen. Anruf in der Servicestelle Ehrenamt unter 0441 92179-18 reicht.

01.06.2017

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Rotes Kreuz klärt Schüler über Altkleiderverwertung auf

Neue Unterrichtsmaterialien vorgestellt


Jährlich werden in Deutschland 1.000.000 Tonnen Altkleider gesammelt – doch was passiert eigentlich damit? Um schon Kindern und Jugendlichen diese Frage zu beantworten, hat der DRK-Landesverband Oldenburg neue Unterrichtsmaterialen entwickelt. Erstmals vorgestellt wurden diese am 31.Mai in der Grundschule Ofenerdiek. Ab sofort wird das Projekt auf das gesamte Landesverbandsgebiet ausgeweitet.

„Mit diesem Projekt möchten wir Kinder und deren Eltern für das Thema Altkleider und Kleiderspenden sensibilisieren, erklärt Ute Henkensiefken, Leitung Schularbeit im DRK Landesverband Oldenburg. „Die Unterrichtsmaterialien sind handlungsorientiert und interaktiv und vermitteln einen nachhaltigen Umgang mit Altkleidern", so Henkensiefken weiter. Ein Film zeigt den Weg, den gespendete Kleidung zurücklegt während Infomaterialien das Thema von allen Seiten beleuchten. Schulen können sich an ihre DRK-Kreisverbände vor Ort wenden, um das Projekt in ihre Schule zu holen.

Neben der Unterrichtsgestaltung und der Aufklärung ist es dem DRK Landesverband Oldenburg wichtig, seinen Spendern transparent zu zeigen, was mit Altkleiderspenden passiert. Deutschlandweit versorgt das DRK jährlich ca. 1,2 Millionen Bedürftige Menschen mit Kleidung, Decken und Schuhen, die die Deutschen in einen der 25.000 Altkleidercontainer des DRK spenden. Altkleiderspenden sind deshalb so wichtig, weil zum einen Bedürftigen geholfen werden kann und zum anderen weniger Müll produziert wird. Die Textilien, die aus Qualitäts- oder Platzgründen nicht an Bedürftige ausgegeben werden können, verkauft das DRK an Verwertungsunternehmen und wandelt so Kleider- in Geldspenden um. Diese Einnahmen fließen komplett in soziale oder ehrenamtliche Projekte wie den Katastrophenschutz, das Jugendrotkreuz oder die Altenhilfe.


30.05.2017

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JRK-Supercamp am Pfingstwochenende auf Rügen

45 Teilnehmer aus Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Cloppenburg sowie 10 Helfer/innen des LV Oldenburg sind mit am Start

Jugendrotkreuz startet Mitmach-Kampagne zum Thema Menschlichkeit



Insgesamt rund 1.500 Jugendrotkreuzler im Alter von 6 bis 27 Jahren aus ganz Deutschland sowie internationale Gäste treffen sich am Pfingstwochenende zu einem Supercamp auf der Insel Rügen. Es ist der Auftakt für eine neue Mitmach-Kampagne zum Thema „Menschlichkeit“.

Und obwohl das Jugendrotkreuz im Landesverband Oldenburg in unterschiedlichste Dienste in den jeweiligen Kreisverbänden eingebunden ist, startet dennoch eine muntere, 55 Jugendliche starke Reisegruppe gen Rügen, um die Kameraden zu unterstützen, mit ihnen gemeinsam Spass zu haben und dort empfangene Impulse in die Gruppenarbeit vor Ort einfließen lassen zu können.

Eröffnet wird das Supercamp von DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters gemeinsam mit JRK-Bundesleiter Marcus Janßen und der Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Stefanie Drese.

Mit Blick auf das Großereignis sagt Seiters: „Was uns und die weltweit 17 Millionen Freiwilligen verbindet, ist das Ideal der Menschlichkeit, die unsere tägliche Arbeit leitet: Egal wo auf der Welt, ob in einer Krisenregion, ob bei einer Naturkatastrophe oder in einer JRK-Gruppenstunde. Das Deutsche Jugendrotkreuz stellt allein fast 40% der Freiwilligen bei uns im Deutschen Roten Kreuz. Mit seiner Arbeit trägt es kontinuierlich dazu bei, die sieben Grundsätze der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung umzusetzen.“

Zur Kampagne „Was geht mit Menschlichkeit?“ sagt JRK-Bundesleiter Marcus Janßen: „Wir setzen der wachsenden Unsicherheit in der Welt ein klares Bekenntnis zu humanitären Werten entgegen. Es ist uns wichtig, diese Werte jungen Menschen zu vermitteln. Das ist das Herzstück der Bildungsarbeit der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.“

Weitere Informationen finden Sie auf www.jugendrotkreuz.de und www.wasgehtmitmenschlichkeit.de


18.05.2017

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Ein "Vorzeige-Praktikant", der uns fehlen wird

Das Team der DRK-Landesgeschäftsstelle Oldenburg ist stolz auf seinen Jahrespraktikanten Roman Marsal aus Westerstede.
Er absolviert die zweijährige „Fachoberschule Gesundheit und Soziales“ an der Berufsbildenden Schule Ammerland/Rostrup und hat innerhalb des ersten Jahres pro Woche 3 Praxistage innerhalb eines Praktikums zu absolvieren.
Zum Ende dieses Jahrespraktikums hatten Roman und seine Mitschüler zunächst schriftlich ein umfangreiches Referat über ihren Einsatzort und die dort verrichteten Tätigkeiten beim Fachlehrer abzugeben und später die Inhalte, unterstützt durch eine selbst gefertigte Power-Point-Präsentation und Handouts für die Klassenkameraden, ausführlich vorzutragen.
Für „unseren“ Roman war es am Dienstag soweit, und wir vom Roten Kreuz sind sehr stolz, dass es ihm gelang, sowohl seine Klassenkameraden als auch insbesondere seine Fachlehrerin mächtig zu beeindrucken. Ohne jede Einschränkung lautete seine Benotung „sehr gut“ mit dem Zusatz „bestes Praktikumsreferat dieses Jahrganges". Diese Leistung ist angesichts der Tatsache, dass Roman mit seinen Eltern erst vor knapp 2 Jahren aus Russland nach Deutschland kam, noch höher zu bewerten.

Für uns im DRK ist diese mehr als gute Darstellung der Arbeit, die Roman im DRK verrichtete, nicht erstaunlich. Dieser junge Mann zeigte von Anfang an großes Interesse an der Idee und den Zielen unserer Hilfsorganisation, war ausgesprochen wiss- und lernbegierig und ließ sich sehr schnell durch die humanitäre Ausrichtung und von den vielen unterschiedlichen Aufgabenfeldern gefangen nehmen. Sehr schnell war er eine echte Unterstützung für unser Team, absolvierte erfolgreich eine Jugend-Gruppenleiter-Ausbildung, betreute wöchentlich einmal nachmittags eine Schulklasse im Rahmen unserer Ganztagsschularbeit, unterstützte bei allen Aktionen und Sonderprojekten und ist inzwischen sogar Mitglied der DRK-Bereitschaft Westerstede. Sein nächstes Projekt: Gründung einer Jugendrotkreuzgruppe in Westerstede.
Aus Roman haben wir einen echten Rotkreuzler gemacht, auf den wir stolz sind.
Schade, dass seine Zeit bei uns in der Landesgeschäftsstelle bald endet, aber schön, ihn im Team gehabt zu haben.

17.05.2017

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DRK-Gesundheitstipp

Erste Hilfe beim Grillunfall -
So helfen Sie richtig

Das verlängerte Wochenende zu Himmelfahrt ist wie geschaffen für einen
ausgedehnten Grillabend. Doch Vorsicht, jedes Jahr kommt es in Deutschland
zu rund 4.000 Grillunfällen. Häufig sind schwere Verbrennungen die Folge. Sie
können lebensbedrohlich sein. Das DRK erklärt, wie Sie bei einem Grillunfall
richtig helfen.
Häufigste Ursache für einen Unfall am Grill ist der falsche Umgang mit
Brandbeschleunigern. Sie werden in die beginnende Glut gegossen, um den Grill
schneller anzuheizen. Dabei kann eine Stichflamme entstehen, die nicht nur die
Person am Grill verletzt, sondern auch auf Umstehende übergreifen kann.
Tipp 1: Bei schweren Verbrennungen Notruf 112 absetzen
Rufen Sie bei schweren und bei großflächigen Verbrennungen (mehr als ein
Unterarm) sofort den Rettungsdienst (Notruf 112). Besonders bei Verbrennungen im
Gesicht, oder wenn heiße Luft eingeatmet wurde, kann die Situation für den
Verletzten lebensbedrohlich werden. Verbrennungen verursachen erhebliche
Schmerzen, die der Notarzt durch wirksame Schmerzmittel begrenzen kann.
Tipp 2: Flammen am Körper löschen oder ersticken
Ersticken Sie in Brand geratene Kleidung, indem Sie eine Decke oder ein
großflächiges Kleidungsstück fest auf den Körper drücken und die Flammen vom
Kopf an abwärts ausstreichen. Vorsicht: Nutzen Sie auf keinen Fall eine Decke aus
Synthetik! Löschen Sie den Brand mit Wasser. Ist ein Feuerlöscher zur Hand, dürfen
Sie den Schaum niemals ins Gesicht spritzen. Der Einsatz erfolgt in kurzen
Löschstößen, ebenfalls vom Kopf an abwärts. Entfernen Sie verbrannte Kleidung.
Wenn diese mit der Haut verklebt sind, schneiden Sie um die Verklebung herum.
Kleidung speichert die Wärme und kann so weiteres Gewebe schädigen.
Tipp 3: Brandverletzungen nicht dauerhaft kühlen
Hautschädigungen treten bei Verbrennungen schon nach wenigen Sekunden ein.
DRK-Bundesarzt Professor Dr. Peter Sefrin rät: „Große Brandwunden nicht kühlen.
Bei kleinflächigen Wunden (bis zur Größe einer Handfläche) kann zur
Schmerzlinderung kurzfristig gekühlt werden. Eine länger andauernde Kühlung mit
Wasser kann bei großflächigen Verletzungen eine Unterkühlung nach sich ziehen.
Bedecken Sie die Wunde mit einem (Brandwunden-)Verbandtuch aus dem
Verbandkasten Ihres Autos. Verbinden Sie dann die Wunde locker und ohne Druck.
Decken Sie den Verletzten gegebenenfalls mit der Rettungsdecke ab, um eine
Auskühlung zu verhindern. `Hausmittel´ wie Salben, Öl oder Mehl gehören
keinesfalls auf eine Brandwunde!“
Tipp 4: Sorgen Sie für Sicherheit!
Grillen Sie ausschließlich im Freien. Nur feste Grillanzünder und Brennpasten
verwenden. Niemals flüssigen Brennstoff auf die heiße Kohle gießen. Halten Sie
einen Eimer mit Löschwasser griffbereit. Achten Sie auf einen sicheren Stand des
Grills. Spielende Kinder und tobende Hunde könnten ihn umwerfen. Alkoholisierte
Personen nicht den Grill bedienen lassen. Klären Sie Kinder ihrem Alter entsprechend über den
Umgang mit und die Gefahren von offenem Feuer auf.

15.05.2017

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Internationale Katastrophenvorsorge


Bereits zum dritten Mal empfängt das DRK iranische Rettungshundeführer im Rahmen eines Austausches zu Trainings- und Fortbildungszwecken. Das Deutsche Rote Kreuz unterstützt den Aufbau von Rettungshundestaffeln im Iran. „Das Land wird regelmäßig von Erdbeben erschüttert. Wenn Menschen verschüttet werden, können Rettungshunde ihr Leben retten. Darum unterstützen wir unsere Kollegen vom Iranischen Roten Halbmond bei der Ausbildung der Hunde“, sagt Mark Hofmann, der zuständige DRK-Projektverantwortliche. „Wir freuen uns sehr auf den Besuch unserer neun Kollegen vom 19. bis 29. Mai. Während dieser zehn Tage werden sie in verschiedenen Rettungshundestaffeln des DRK Trainings der Rettungshundearbeit erleben können.“

„Die iranischen Rettungshundeführer sind hoch motiviert und sehr engagiert bei der gemeinsamen Arbeit. Der Besuch im letzten Jahr hat so gut funktioniert, dass wir daran unbedingt anknüpfen wollten“, sagt Hofmann. „Eine Herausforderung für die Iraner ist beispielsweise, dass Hundehaltung in ihrem Land nicht selbstverständlich ist und Hunde nicht zum täglichen Leben gehören, wie bei uns. So sind die Hunde nicht wie beim DRK in den Familien der Hundeführer untergebracht. Unsere Gäste haben ein großes Interesse an allen Ausbildungsansätzen, um die enge Bindung zwischen Hundeführer und Hund im eigenen Land zu fördern“, sagt Hofmann. Aufgrund der strikten Einfuhrbedingungen kommen die iranischen Gäste allerdings ohne ihre vierbeinigen Kameraden.

Die Kooperation zwischen dem Deutschen Roten Kreuz und seiner iranischen Schwestergesellschaft besteht bereits seit 2003. Damals hatte ein schweres Erdbeben in der Stadt Bam 40.000 Menschenleben gefordert. Inzwischen sind landesweit bereits 74 ausgebildete Spürnasen im Dienst und leisten regelmäßig Rettungseinsätze. Mit dem Aufbau von Ausbildungszentren in acht unterschiedlichen Landesteilen soll in dem Flächenstaat Iran ein zuverlässiges Rettungshundewesen entstehen, das im Falle eines Erdbebens und anderer Notsituationen schnell zum Einsatz kommen kann.

02.05.2017

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Seminar "Führungsstufe-A" -Gruppenführer-

Prüfung in Schillig

Am vergangenen Wochenende endete für 15 Teilnehmer aus dem Landesverband Oldenburg das Seminar zur Führungsstufe-A mit der Prüfung zum Gruppenführer. Neben den Teilnehmern wurde ein weiterer Rotkreuz-Helfer geprüft, der seine Kenntnisse zuvor in anderen Seminaren erlangen konnte.
Die Teilnehmer hatten zuvor die Basisausbildung für Führungs- und Leitungskräfte im Deutschen Roten Kreuz absolviert. In dieser Ausbildung geht es hauptsächlich um die Erweiterung der sozialen, so wie der Rotkreuzkompetenz.
In dem jetzt durchgeführten Seminar erlernten die Teilnehmer das "Handwerkszeug" für die Führung gemäß der Dienstvorschrift 100 (Führen von Einheiten ohne Führungseinheit). Das Seminar endete mit einer Prüfung, in der die Teilnehmer zunächst ihre theoretischen Kenntnisse nachweisen mussten. Anschließend war ganz praktisch ein Einsatzauftrag mit einem Einsatztrupp gem. DV 100 abzuarbeiten. Dabei musste während der Prüfung auch auf plötzliche Lageänderungen reagiert werden. Den Abschluss der Prüfung bildete die Einzelpraxis, bei der die Teilnehmer mit einer ausgelosten Aufgabe nochmals ihre praktischen Kenntnisse unter Beweis stellen mussten.
Die Teilnehmer des Seminars kamen aus den oldenburgischen Kreisverbänden Cloppenburg, Oldenburg-Land, Oldenburg-Stadt und Varel-Friesische-Wehde.
Ein besonderer Dank geht an die Kameraden aus Schortens, die uns mit Material für die Durchführung der praktischen Prüfung unterstützt haben. Außerdem bedanken wir uns für die herzliche Aufnahme im DRK-Nordsee-Kurzentrum Friesland.
Das nächste Seminar der Basisausbildung für Leitungs- und Führungskräfte (Leiten- und Führen von Gruppen) findet am 2. und 3. September in der DRK-Landesgeschäftsstelle statt.

04.04.2017

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Einmal hinter die Kulissen schauen

Das Sammeln von gebrauchter Kleidung gehört zu den traditionellen Aufgaben des Roten Kreuzes. So können wir über 800 Kleiderkammern ständig bestücken, mit deren Hilfe annähernd zwei Millionen Menschen bundesweit mit gut erhaltener Kleidung und Schuhen versorgt werden.
Pro Jahr werden rund zwölf Millionen Kleidungsstücke kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr abgegeben.


Um den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Kleider-ausgabestellen einmal Danke zu sagen, veranstaltete der Landesverband am 31. März und 1. April für insgesamt 27 Ehrenamtliche eine Informationsfahrt nach Leipzig.
Auf dem Programm stand zunächst eine Betriebsbesichtigung der Firma SOEX in Bitterfeld-Wolfen. Hier konnten die Ehrenamtlichen einmal hinter die Kulissen der Weiterverwertung für Altkleider schauen. Nach über 400 Kriterien wird die Altkleidung dort geprüft - eine Genauigkeit, die bundesweit einmalig ist. Durch die Präzision wird gewährleistet, dass jedes Kleidungsstück der höchstmöglichen Weiterverarbeitung zugeführt wird - egal ob Baumwoll-T-Shirt oder Winterjacke, ob Jeanshose oder Bermuda-Shorts. Und: Durch die Genauigkeit ist der Restmüllanteil in dem Sortierwerk in Wolfen minimal und wird kontinuierlich weiter verringert.

Anschließend statteten die Teilnehmer dem DRK -Sozialmarkt in Zwenkau einen Besuch ab. Der Sozialmarkt hält neben den Altkleidern eine Reihe weiterer Angebote wie gebrauchte Möbel, Schränke, Haushaltswaren und Bücher vor.
Am zweiten Tag konnte man bei einer zweistündigen Stadtführung durch die historische Altstadt viel über Leipzig erfahren oder bei dem herrlichen Sonnenschein das Flair der Stadt genießen. Die Dankesfahrt endete mit einem köstlichen Mittagessen im Ratskeller bevor dann die Heimreise angetreten wurde.



28.03.2017

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DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters: „Die nächste humanitäre Katastrophe kündigt sich am Horn von Afrika an“


Vor dem Hintergrund der Hungersnot am Horn von Afrika ist Europa auf eine neue Flüchtlingswelle schlecht vorbereitet, schreibt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters in einer Gastkolumne für das Redaktionsnetzwerk Deutschland (28. März 2017):

„An Warnungen fehlt es nicht: Die Vereinten Nationen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sehen die Gefahr, dass mehr als 20 Millionen Menschen am Horn von Afrika verhungern. Die menschliche Katastrophe in Syrien mit Millionen Flüchtlingen ist noch in vollem Gang, da kündigt sich bereits das nächste humanitäre Desaster an. Es liegt nicht nur an Dürre und Klimawandel. Besonders im Südsudan, in Nigeria, Somalia und im Jemen sind es auch Gewalt, Bürgerkrieg und Vertreibungen, die die Lage verschärfen.

Kurzfristig ist eine schnelle Nothilfe erforderlich, um den Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen und sie mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Doch die internationale Staatengemeinschaft tut sich schwer, die notwendigen Gelder dafür locker zu machen. Dabei sollten wir uns nichts vormachen: Lösen wir die Probleme vor Ort nicht, sind diese Menschen - um zu Überleben - gezwungen, sich auf den Weg zu machen. Viele davon werden auch nach Europa kommen.

Auf eine neue Flüchtlingswelle ist Europa allerdings schlecht vorbereitet. Sicherlich: In Deutschland würden sich bei der Registrierung und Unterbringung von Flüchtlingen solche chaotischen Szenen wie im Herbst 2015 wohl nicht mehr abspielen. Behörden und Helfer haben sich seither sehr viel Professionalität angeeignet und notwendige Strukturen aufgebaut. Doch vor allem die Europäische Union hat es versäumt, die notwendigen Lehren zu ziehen. Griechenland etwa wäre bei einer neuen Flüchtlingswelle in diesem Sommer erneut überfordert. Die längst beschlossene Umverteilung von 160.000 Flüchtlingen aus Griechenland und Italien auf andere EU-Länder läuft nur schleppend. Von einer gemeinsamen europäischen Asyl- und Einwanderungspolitik kann ohnehin keine Rede sein. Deshalb darf keine Zeit verschwendet werden, um den Menschen am Horn von Afrika direkt zu helfen.“

21.03.2017

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Internationaler Tag gegen Rassismus


Rassistische Gewalt, Stereotypen in den Medien und Alltagsdiskriminierung begleiten uns auch im Jahr 2017. Deshalb bleibt der friedliche Widerstand gegen Rassismus eine alltägliche Herausforderung für unsere plurale und vielfältige Gesellschaft.

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville in Südafrika in Reaktion auf ein Gesetz über die Apartheid blutig niedergeschlagen und hat 69 Menschen das Leben gekostet. Daraufhin haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen.

Trotz der erreichten Fortschritte ernüchtern und alarmieren uns weiterhin Rassismus in Arbeitswelt und Schule und Diskriminierung gegenüber Migranten und Geflüchteten. Rassismus besteht fort auf allen Ebenen unserer Gesellschaft. Wenn sich Menschen beispielsweise in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in ihrer Existenz bedroht fühlen und Sündenböcke gesucht werden, verschärft sich Rassismus oft.
Der Internationale Tag bietet Gelegenheit, den Reichtum der kulturellen Vielfalt und aufrichtigen Respekt und Toleranz für unsere Mitmenschen zu betonen – respektiert einander und schafft damit eine bessere Welt!

16.03.2017

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Gemeinsam gegen den Führungs- und Fachkräfte-Mangel

Der Fachkräftemangel nimmt bedrohliche Formen an. Für die meisten Pflegedienste ist es enorm schwierig, teilweise unmöglich, geeignete Pflegefachkräfte zu finden, was derzeit dazu führt, dass viele Pflegedienste, explizit auch in Niedersachsen, keine reinen Behandlungspflegen mehr annehmen können.

Auch im Deutschen Roten Kreuz sind die Untergliederungen nicht verschont geblieben.
Besonders betroffen sind neben dem Pflegebereich der Rettungsdienst, die pädagogischen und erzieherischen Berufe, aber inzwischen auch schon Berufsbilder aus dem Verwaltungs- und dem buchhalterischen Bereich.

So kamen in dieser Woche erstmals die oldenburgischen Kreisgeschäftsführer mit der Landesgeschäftsführung zusammen, um zu überdenken, welche Maßnahmen zu ergreifen seien, um auch kurzfristig das so dringend benötigte Fachpersonal rekrutieren zu können.
Dabei wurde auch mit Selbstkritik nicht gespart und erste Strategien festgelegt. Einig waren
alle darin, dass es unbedingt notwendig sei, nach Jahren des sehr zurückhaltenden Werbens offensiver gemeinsam nach Fachkräften zu suchen und dabei Synergien zu nutzen.
Besonders wichtig war allen Teilnehmern gleichermaßen:
Wir müssen wieder verstärkt der Öffentlichkeit vermitteln, welch attraktiver Arbeitgeber das Deutsche Rote Kreuz in der Region ist.

12.03.2017

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Uganda:

Rotes Kreuz produziert Trinkwasser für
40.000 Flüchtlinge aus Südsudan


Das Rote Kreuz hat in Uganda eine Wasseraufbereitungsanlage zur Versorgung von 40.000 Menschen in Betrieb genommen. „Wir freuen uns, dass wir das erste Trinkwasser zapfen und verteilen konnten. Das ist immer ein besonderer Moment, auf den wir schließlich konzentriert hingearbeitet hatten“, sagt DRK-Helfer Dieter Mathes. Mathes leitet das Team des Deutschen, Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuzes, das die Anlage am Ufer des Weißen Nils aufgebaut hatte. „Wir können nun 600.000 Liter Trinkwasser pro Tag produzieren und planen bereits, diese Kapazität noch deutlich zu erweitern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Flüchtlinge aus dem Südsudan, die in völlig überlasteten Camps in Nordwest-Uganda Zuflucht gefunden haben“, sagt Mathes.

„Die Versorgungslage in den Camps ist angespannt, insbesondere die Wasserversorgung ist für die vielen Menschen völlig unzureichend. Insgesamt befinden sich mehr als 700.000 südsudanesische Flüchtlinge in Uganda. Über 80 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und minderjährige Kinder“, sagt Mathes. Grund für den anhaltenden Zustrom von bis zu 3.000 neuen Flüchtlingen pro Tag sind die Eskalation der Gewalt im Südsudan sowie Dürre und Hunger in der Region.

Das achtköpfige, internationale Rotkreuz-Team war im Februar nach Uganda gereist, um das Ugandische Rote Kreuz dabei zu unterstützen, in Kamukamu im Bezirk Arua eine neue Wasserversorgung am Nil aufzubauen, die in einem ersten Schritt den etwa 85.000 Bewohnern des Flüchtlingscamps „Rhino“ zugute kommen soll. Der Einsatz ist zunächst für vier Monate geplant und wird mit Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. „Das Camp Rhino befindet sich etwa 10 Kilometer vom Nil und unserer Anlage dort entfernt. Das Wasser muss also in Tankwagen transportiert werden“, sagt Mathes.

„Wir dürfen Uganda mit den Problemen nicht alleine lassen. Nachhaltige Hilfe ist notwendig. Das gilt sowohl für die Flüchtlinge, aber auch für die Einheimischen, die sie aufnehmen“, sagt DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, die sich bei einem Besuch im Herbst vergangenen Jahres selbst ein Bild von der Lage vor Ort gemacht hat.


Wir bitten dringend um Spenden für die Flüchtlinge in Uganda:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

22.02.2017

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Rotkreuz-Aufbauseminar abgeschlossen

An letzten Wochenende haben 15 Teilnehmer aus den DRK-Kreisverbänden Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg-Land, Oldenburg-Stadt, Varel-Friesische-Wehde, Vechta (Landesverband Oldenburg) und Bremervörde (Landesverband Niedersachsen) ihre Kenntnisse über das Deutsche Rote Kreuz und die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung vertieft.

Aufbauend auf das DRK- Einführungs-seminar wurde der Aufbau der Organisation anhand der Satzungen und Statuten, die Anerkennungsbedingungen für nationale Rotkreuzgesellschaften, das Humanitäre Völkerrecht, Ordnungen und Vorschriften sowie externe und interne Aufgaben erarbeitet.

Das Rotkreuz-Aufbauseminar ist eines von zwei Basisseminaren für die weiterführende Qualifizierung für ehrenamtliche Leitungskräfte.

24.01.2017

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Fach- und Führungskräfte Kongress 2017


Vom 24. bis zum 26. März findet im europaweit einzigen DJH Resort in Neuharlingersiel ein Führungskräfte-Kongress statt, der alle vier Gemeinschaften des DRK- Landesverbandes Oldenburg, das Jugendrotkreuz, die Bereitschaften, die Wohlfahrts- und Sozialarbeit und die Wasserwacht an einem Fortbildungswochenende zusammenführt. Dabei geht es u.a. um gemeinschaftsübergreifende strategische Themen, wie z. B. dem Ausbau der hauptamtlichen Unterstützungsstrukturen im Landesverband und in den Mitgliedsverbänden.

23.01.2017

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Für ehrenamtliche Leitungsaufgaben qualifiziert


17 angehende ehrenamtliche Führungs- bzw. Leitungskräfte aus den DRK- Kreisverbänden Ammerland (1), Cloppenburg (1), Jeverland (3), Oldenburg-Land (3), Oldenburg-Stadt (6) und Wesermarsch (3) haben sich am diesem Wochenende für ihre anspruchsvolle Aufgabe weiter qualifiziert. Neben einem persönlichen Entwicklungsplan haben sie dynamische Gruppenprozesse kennengelernt, Kommunikationsregeln erprobt, Konflikte gelöst und Gruppenmitglieder motiviert. Das besuchte Seminar "Leiten- und Führen von Gruppen", ist eines von zwei Basisseminaren für Helferinnen und Helfer, die eine Leitung- oder Führungsaufgabe in den ehrenamtlichen Gemeinschaften des DRK übernehmen wollen.

13.01.2017

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Professionelle Umsorgung der Benefizkonzerte


Für dieses Team des DRK-Kreisverbandes Oldenburg-Stadt war es eine Selbstverständlichkeit, die Besucher des Benefiz-Symphoniekonzertes am 12. Januar zu Gunsten der NWZ-Weihnachtsaktion 2016 zu umsorgen, während in der Ohmsteder Kirche DRK-Präsident Dieter Holzapfel das Weltklasse "Desaga Solisten Chamber Orchestra" dirigierte. So bekamen die Gäste drinnen ein begeisterndes Konzert geboten, während die Rotkreuz-Aktiven vor Kirche aus mehreren aufgeboten Fahrzeugen heraus die rettungsdienstliche und Pausen-Imbiss-Versorgung übernahmen.
Ein Gesamtpaket, das sicherlich auch mit zum großen Erfolg des Abends beitrug.

Einen Abend später trugen freundliche Rotkreuzhelferinnen um Nele Seliga herum gekonnt mit dazu bei, die Zuhörer des Benefizkonzertes im Dannemann-Forum Westerstede ebenfalls in der Pause zu verwöhnen.


05.01.2017

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Uganda: Eine Million Flüchtlinge aus Südsudan bis Jahresmitte erwartet


Das Deutsche Rote Kreuz appelliert an die internationale Staatengemeinschaft, Uganda bei der Hilfe für Flüchtlinge stärker zu unterstützen. „Jeden Tag kommen rund 2.500 neue Flüchtlinge aus dem Südsudan in Uganda an. 80 Prozent davon sind Frauen und Kinder. Bis Jahresmitte rechnen wir mit insgesamt einer Million Flüchtlingen. Wir dürfen Uganda mit dieser großen Herausforderung nicht alleine lassen“, sagt DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg nach einem Besuch mehrerer Hilfsprojekte in Uganda.

„Schon jetzt nimmt kein anderes Land in Afrika mehr Flüchtlinge auf als Uganda. Die im letzten Sommer neu eröffnete Flüchtlingssiedlung Bidibidi im Norden Ugandas bietet jetzt bereits über 200.000 Menschen Schutz und ist damit das am rasantesten wachsende Flüchtlingslager der Welt. Deshalb ist dort dringend langfristige Hilfe notwendig, um die Menschen aus dem Südsudan, die vor den dortigen Kämpfen fliehen, zu unterstützen und sie in Uganda zu integrieren. Ziel muss es dabei sein, dass die Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können“, sagt die DRK-Vizepräsidentin.

Seit dem erneuten Ausbruch des Bürgerkrieges im Südsudan im Dezember 2013 ist das Deutsche Rote Kreuz mit Projekten für südsudanesische Flüchtlinge in Uganda aktiv. „Wir verbessern die Trinkwasserversorgung, indem wir Brunnen nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die einheimische Bevölkerung bohren, die ebenso unter einem Mangel an Trinkwasser leidet“, sagt Donata von Schenck.

Das DRK unterstützt gemeinsam mit dem Ugandischen Roten Kreuz den Bau von einfachen Unterkünften und Latrinen und betreibt Aufklärung bei der Hygiene. Außerdem stellt das DRK Saatgut und Ackerbaugeräte zur Verfügung und berät die Flüchtlinge, wie sie ihre Ernteerträge verbessern können. „Ein Teil unserer bisherigen Arbeit wird durch die Bundesregierung finanziell unterstützt, zur Fortführung der Nothilfe sind wir aber dringend auf private Spenden angewiesen“, sagt Donata von Schenck.

Das DRK bittet dringend um Spenden für die Flüchtlinge in Uganda:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

03.01.2017

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Spendenübergabe - Likedeeler schließen Wunschbaum-Aktion ab


Inzwischen wissen die „Oldenbürger“ schon, dass die Likedeeler an zwei Samstagen in der Adventszeit mit ihrem 5 Meter hohen Wunschbaum in der Haarenstraße stehen und Kinderwünsche an interessierte Passanten verteilen.
Die Likedeeler (niederdeutsch = „Gleichteiler“) sind ein Zusammenschluss von jungen und junggebliebenen, ambitionierten Freunden, gegründet 2009 durch Timo Roßkamp und Christian Heß für lockere Treffen dieses Kreises mit der Absicht, Gutes bewirken zu wollen.

Kurz vor Heilig Abend verteilten die Likedeeler dann alle über 200 Geschenke an die verschiedenen Institutionen wie die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Oldenburg, den Kinderhilfsbund und den Brötjehof. Währenddessen schenkten die Likedeeler gegen eine freiwillige Spende Glühwein und Kinderpunsch aus. Dabei erlösten sie 700 Euro, die dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Oldenburg Dieter Holzapfel am 2. Januar gemeinsam mit beteiligten Kaufleuten der Haarenstraße übergeben wurden. Das Geld wird für die Beschaffung von Materialien für die spielerische Sprachförderung innerhalb des Projektes „Deutsche Kinder vermitteln Flüchtlingskindern die deutsche Sprache – authentisch, spielerisch und mit viel gemeinsamem Spaß“ verwendet.



19.12.2016

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Cirkus- Projekt - Zeichen "gesetzt""

"Manege frei" hieß es am vergangenen Samstag und Sonntag in Rastede

Ein ganz besonderes Integrationsprojekt erreichte in dem jeweils gut gefüllten Zirkuszelt vor begeistertem und angerührtem Publikum sein Finale.

Das Jugendrotkreuz im Ammerland konnte in einem eigenen Mitmachzirkus einheimische Kinder und Kinder aus Flüchtlingsfamilien erfolgreich zusammenbringen. Finanziert wurde das Projekt mit Geld aus der NWZ -Weihnachtsaktion 2015 "Kinder helfen Flüchtlingskindern". Ohne diese Unterstützung wäre die Aktion nicht durchzuführen gewesen. Allerdings können die Ausgaben zumeist als Investition in die Zukunft gesehen werden.
Ab 2017 können alle Rotkreuzverbände im Oldenburger Land von den Anschaffungen und ausgearbeiteten Materialien profitieren, um dann auch in anderen Landkreisen evtl. ein langfristig angelegtes Integrationsprogramm erster Güte starten zu können.


Der vorläufige Höhepunkt dieses Rasteder Projekts waren zwei öffentliche Auftritte der 70 Kinder am 18. Dezember. Hinter ihnen lagen 6 Monate mit viel gemeinsam verbrachter Zeit in den Planungs- und Trainingsphasen; eine Bereicherung für deutsche und Flüchtlingskinder, in denen sie eine verschworene Gemeinschaft und Freunde wurden.


Die vielen Menschen, die sich unter dem Dach "DRK-Landesverband Oldenburg" seit Sept. 2015 um die Flüchtlinge im Oldenburger Land bemühten und ihnen ein besseres Zurechtfinden in unserem Land ermöglichten, hatten auf Einladung der DRK-Kreisverbände und des Landesverbandes bereits am 17.12. Gelegenheit, das wirklich professionell aufgestellte Programm in einer Sondervorstellung nur für sie anzuschauen. Mit den kostenlosen Eintrittskarte sagte das Rote Kreuz noch einmal "Danke" für das anhaltende Engagement.

Auch Präsident Holzapfel, Vizepräsidentin Müller, die Landesleiterin Sozialarbeit Aden, der JRK-Landesleiter Roar Abel, alle Präsidiumsmitglieder des DRK-Landesverbandes, und der Leitende Redakteur der NWZ-Weihnachtsaktionen Westerhoff ließen es sich nicht nehmen, sich die Vorstellung anzusehen.
Ihr einhelliges Urteil: Sehr gelungen, Respekt vor den jungen Leuten, die dieses Projekt auf die Beine stellten!

Auch JRK-Bundesleiter Marcus Janssen und sein Stellvertreter Thomas Grochtdreis waren angereist und hatten sichtlich Freude an den tollen Vorführungen der Zirkuskinder.
Dass beide die weite Anreise nicht scheuten, zeigt noch einmal die Bedeutung des Projektes auf und macht deutlich, dass auch andere JRK-Gruppen dieses Projekt für sich nutzen sollten.