Aktuelles
Marion Janßen
Stellv. Landesgeschäftsführerin
Zentralabteilung

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24.01.2017

Fach- und Führungskräfte Kongress 2017


Vom 24. bis zum 26. März findet im europaweit einzigen DJH Resort in Neuharlingersiel ein Führungskräfte-Kongress statt, der alle vier Gemeinschaften des DRK- Landesverbandes Oldenburg, das Jugendrotkreuz, die Bereitschaften, die Wohlfahrts- und Sozialarbeit und die Wasserwacht an einem Fortbildungswochenende zusammenführt. Dabei geht es u.a. um gemeinschaftsübergreifende strategische Themen, wie z. B. dem Ausbau der hauptamtlichen Unterstützungsstrukturen im Landesverband und in den Mitgliedsverbänden.

23.01.2017

Für ehrenamtliche Leitungsaufgaben qualifiziert


17 angehende ehrenamtliche Führungs- bzw. Leitungskräfte aus den DRK- Kreisverbänden Ammerland (1), Cloppenburg (1), Jeverland (3), Oldenburg-Land (3), Oldenburg-Stadt (6) und Wesermarsch (3) haben sich am diesem Wochenende für ihre anspruchsvolle Aufgabe weiter qualifiziert. Neben einem persönlichen Entwicklungsplan haben sie dynamische Gruppenprozesse kennengelernt, Kommunikationsregeln erprobt, Konflikte gelöst und Gruppenmitglieder motiviert. Das besuchte Seminar "Leiten- und Führen von Gruppen", ist eines von zwei Basisseminaren für Helferinnen und Helfer, die eine Leitung- oder Führungsaufgabe in den ehrenamtlichen Gemeinschaften des DRK übernehmen wollen.

19.01.2017

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Rotes Kreuz trauert um 70 getötete Zivilisten


Das Deutsche Rote Kreuz ist tief betroffen über den Tod von rund 70 Zivilisten und 6 Helfern des Nigerianischen Roten Kreuzes durch den Beschuss eines Flüchtlingscamps in der nigerianischen Stadt Rann. Mehr als 100 weitere Menschen wurden verletzt, darunter auch 13 nigerianische Rotkreuz-Helfer, einige von ihnen schwer. "Wir sind traurig über den Verlust von 6 Rotkreuz-Helfern und mehr als 70 Zivilisten und sind zugleich bestürzt, dass ein Zwischenfall dieser Größenordnung aufgetreten ist“, sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. "Wir sind in Gedanken bei den Verletzten und den Angehörigen der Toten. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl.“


Die getöteten und verletzten lokalen Rotkreuz-Helfer gehörten zu den Teams, die ein Camp mit rund 25.000 Binnenflüchtlingen versorgen. Zum Zeitpunkt des Beschusses waren sie gerade dabei, Nahrungsmittel an die Menschen im Camp auszugeben. Zu dem Zwischenfall war es gekommen, weil nigerianischen Regierungsangaben zufolge ein Pilot der nigerianischen Armee das Flüchtlingscamp versehentlich beschossen hatte. Unmittelbar nach dem Zwischenfall startete ein chirurgisches Team des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) nach Rann und versorgte rund 100 Verletzte.

"Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie essentiell wichtig der Schutz und die Sicherheit von Zivilisten und Helfern in bewaffneten Konflikten sind. Es ist nicht akzeptabel, dass Zivilisten getötet und verwundet wurden. Helfer müssen sicher ihre lebensrettende Arbeit tun können, wo sie gebraucht werden - ohne Angst zu haben, ihr Leben dabei zu verlieren. Alle Konfliktparteien müssen ihren Verpflichtungen aus dem humanitären Völkerrecht nachkommen, damit die Zivilbevölkerung und humanitäre Helfer von Gewalt und bewaffneten Konflikten verschont werden“, fuhr Seiters fort.


13.01.2017

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Professionelle Umsorgung der Benefizkonzerte


Für dieses Team des DRK-Kreisverbandes Oldenburg-Stadt war es eine Selbstverständlichkeit, die Besucher des Benefiz-Symphoniekonzertes am 12. Januar zu Gunsten der NWZ-Weihnachtsaktion 2016 zu umsorgen, während in der Ohmsteder Kirche DRK-Präsident Dieter Holzapfel das Weltklasse "Desaga Solisten Chamber Orchestra" dirigierte. So bekamen die Gäste drinnen ein begeisterndes Konzert geboten, während die Rotkreuz-Aktiven vor Kirche aus mehreren aufgeboten Fahrzeugen heraus die rettungsdienstliche und Pausen-Imbiss-Versorgung übernahmen.
Ein Gesamtpaket, das sicherlich auch mit zum großen Erfolg des Abends beitrug.

Einen Abend später trugen freundliche Rotkreuzhelferinnen um Nele Seliga herum gekonnt mit dazu bei, die Zuhörer des Benefizkonzertes im Dannemann-Forum Westerstede ebenfalls in der Pause zu verwöhnen.


05.01.2017

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Uganda: Eine Million Flüchtlinge aus Südsudan bis Jahresmitte erwartet


Das Deutsche Rote Kreuz appelliert an die internationale Staatengemeinschaft, Uganda bei der Hilfe für Flüchtlinge stärker zu unterstützen. „Jeden Tag kommen rund 2.500 neue Flüchtlinge aus dem Südsudan in Uganda an. 80 Prozent davon sind Frauen und Kinder. Bis Jahresmitte rechnen wir mit insgesamt einer Million Flüchtlingen. Wir dürfen Uganda mit dieser großen Herausforderung nicht alleine lassen“, sagt DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg nach einem Besuch mehrerer Hilfsprojekte in Uganda.

„Schon jetzt nimmt kein anderes Land in Afrika mehr Flüchtlinge auf als Uganda. Die im letzten Sommer neu eröffnete Flüchtlingssiedlung Bidibidi im Norden Ugandas bietet jetzt bereits über 200.000 Menschen Schutz und ist damit das am rasantesten wachsende Flüchtlingslager der Welt. Deshalb ist dort dringend langfristige Hilfe notwendig, um die Menschen aus dem Südsudan, die vor den dortigen Kämpfen fliehen, zu unterstützen und sie in Uganda zu integrieren. Ziel muss es dabei sein, dass die Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können“, sagt die DRK-Vizepräsidentin.

Seit dem erneuten Ausbruch des Bürgerkrieges im Südsudan im Dezember 2013 ist das Deutsche Rote Kreuz mit Projekten für südsudanesische Flüchtlinge in Uganda aktiv. „Wir verbessern die Trinkwasserversorgung, indem wir Brunnen nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die einheimische Bevölkerung bohren, die ebenso unter einem Mangel an Trinkwasser leidet“, sagt Donata von Schenck.

Das DRK unterstützt gemeinsam mit dem Ugandischen Roten Kreuz den Bau von einfachen Unterkünften und Latrinen und betreibt Aufklärung bei der Hygiene. Außerdem stellt das DRK Saatgut und Ackerbaugeräte zur Verfügung und berät die Flüchtlinge, wie sie ihre Ernteerträge verbessern können. „Ein Teil unserer bisherigen Arbeit wird durch die Bundesregierung finanziell unterstützt, zur Fortführung der Nothilfe sind wir aber dringend auf private Spenden angewiesen“, sagt Donata von Schenck.

Das DRK bittet dringend um Spenden für die Flüchtlinge in Uganda:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

03.01.2017

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Spendenübergabe - Likedeeler schließen Wunschbaum-Aktion ab


Inzwischen wissen die „Oldenbürger“ schon, dass die Likedeeler an zwei Samstagen in der Adventszeit mit ihrem 5 Meter hohen Wunschbaum in der Haarenstraße stehen und Kinderwünsche an interessierte Passanten verteilen.
Die Likedeeler (niederdeutsch = „Gleichteiler“) sind ein Zusammenschluss von jungen und junggebliebenen, ambitionierten Freunden, gegründet 2009 durch Timo Roßkamp und Christian Heß für lockere Treffen dieses Kreises mit der Absicht, Gutes bewirken zu wollen.

Kurz vor Heilig Abend verteilten die Likedeeler dann alle über 200 Geschenke an die verschiedenen Institutionen wie die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Oldenburg, den Kinderhilfsbund und den Brötjehof. Währenddessen schenkten die Likedeeler gegen eine freiwillige Spende Glühwein und Kinderpunsch aus. Dabei erlösten sie 700 Euro, die dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Oldenburg Dieter Holzapfel am 2. Januar gemeinsam mit beteiligten Kaufleuten der Haarenstraße übergeben wurden. Das Geld wird für die Beschaffung von Materialien für die spielerische Sprachförderung innerhalb des Projektes „Deutsche Kinder vermitteln Flüchtlingskindern die deutsche Sprache – authentisch, spielerisch und mit viel gemeinsamem Spaß“ verwendet.



19.12.2016

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Cirkus- Projekt - Zeichen "gesetzt""

"Manege frei" hieß es am vergangenen Samstag und Sonntag in Rastede

Ein ganz besonderes Integrationsprojekt erreichte in dem jeweils gut gefüllten Zirkuszelt vor begeistertem und angerührtem Publikum sein Finale.

Das Jugendrotkreuz im Ammerland konnte in einem eigenen Mitmachzirkus einheimische Kinder und Kinder aus Flüchtlingsfamilien erfolgreich zusammenbringen. Finanziert wurde das Projekt mit Geld aus der NWZ -Weihnachtsaktion 2015 "Kinder helfen Flüchtlingskindern". Ohne diese Unterstützung wäre die Aktion nicht durchzuführen gewesen. Allerdings können die Ausgaben zumeist als Investition in die Zukunft gesehen werden.
Ab 2017 können alle Rotkreuzverbände im Oldenburger Land von den Anschaffungen und ausgearbeiteten Materialien profitieren, um dann auch in anderen Landkreisen evtl. ein langfristig angelegtes Integrationsprogramm erster Güte starten zu können.


Der vorläufige Höhepunkt dieses Rasteder Projekts waren zwei öffentliche Auftritte der 70 Kinder am 18. Dezember. Hinter ihnen lagen 6 Monate mit viel gemeinsam verbrachter Zeit in den Planungs- und Trainingsphasen; eine Bereicherung für deutsche und Flüchtlingskinder, in denen sie eine verschworene Gemeinschaft und Freunde wurden.


Die vielen Menschen, die sich unter dem Dach "DRK-Landesverband Oldenburg" seit Sept. 2015 um die Flüchtlinge im Oldenburger Land bemühten und ihnen ein besseres Zurechtfinden in unserem Land ermöglichten, hatten auf Einladung der DRK-Kreisverbände und des Landesverbandes bereits am 17.12. Gelegenheit, das wirklich professionell aufgestellte Programm in einer Sondervorstellung nur für sie anzuschauen. Mit den kostenlosen Eintrittskarte sagte das Rote Kreuz noch einmal "Danke" für das anhaltende Engagement.

Auch Präsident Holzapfel, Vizepräsidentin Müller, die Landesleiterin Sozialarbeit Aden, der JRK-Landesleiter Roar Abel, alle Präsidiumsmitglieder des DRK-Landesverbandes, und der Leitende Redakteur der NWZ-Weihnachtsaktionen Westerhoff ließen es sich nicht nehmen, sich die Vorstellung anzusehen.
Ihr einhelliges Urteil: Sehr gelungen, Respekt vor den jungen Leuten, die dieses Projekt auf die Beine stellten!

Auch JRK-Bundesleiter Marcus Janssen und sein Stellvertreter Thomas Grochtdreis waren angereist und hatten sichtlich Freude an den tollen Vorführungen der Zirkuskinder.
Dass beide die weite Anreise nicht scheuten, zeigt noch einmal die Bedeutung des Projektes auf und macht deutlich, dass auch andere JRK-Gruppen dieses Projekt für sich nutzen sollten.

05.12.2016

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Neue Zugführer im Landesverband Oldenburg

Am 27. November legten 9 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den DRK-Kreisverbänden Ammerland (3), Cloppenburg (1), Delmenhorst (1), Jeverland (2), Oldenburg-Stadt (2) in Schillig ihre praktische Prüfung zum Zugführer von DRK- Einsatzformationen in Zugstärke ab. Die theoretischen Kenntnisse mussten sie bereits in einer Prüfung am 22. Oktober in Oldenburg nachweisen.

Vorausgegangen ist eine Ausbildung gemäß Ausbildungsordnung des Deutschen Roten Kreuzes in der nach abgeschlossenen Grund- und Fachdienstausbildung zunächst eine Basisausbildung Leiten und Führen (32 Stunden), einer 40 Stunden Ausbildung zum Gruppenführer und schließlich das 40 Stunden umfassende Seminar zum Zugführer.
Das Seminar wurde vom Lehrkräfteteam des DRK Landesverbandes und diversen Fachreferenten durchgeführt. Es war der Pilotlehrgang der "neuen" Führungskräfteausbildung im DRK Landesverband Oldenburg, die nach einem neuem Curriculum durchgeführt wurde. Im Seminar wurden theoretische Kenntnisse in Recht und Gefahrenabwehr vermittelt, sowie verschiedene fiktive Schadenslagen in praktischen Übungen abgearbeitet.
Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

05.12.2016

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Internationaler Tag der Freiwilligen

DRK-Präsident: Bedingungen für ehrenamtliche weiter verbessern

Das Deutsche Rote Kreuz wird auch im nächsten Jahr wieder Tausende Helfer qualifizieren und weiterbilden, um sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu unterstützen. „Besonders wichtig ist das gegenwärtig in der Flüchtlingshilfe, wo das DRK in rund 320 Unterkünften mehr als 40.000 Flüchtlinge betreut. Diese Projekte leben vom Engagement ehrenamtlicher Helfer. Darunter sind auch viele, die bisher noch nie etwas mit dem DRK zu tun hatten.“ sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember.

Der DRK-Präsident begrüßte, dass das Förderprogramm der Bundes-Integrationsbeauftragten Aydan Özoğuz über 2016 hinaus verlängert wird. In den letzten 15 Monaten konnten im Rahmen dieses Förderprogramms im DRK 750 Koordinatoren weitergebildet und mehr als 6.500 Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe geschult werden. Rund 30.000 Flüchtlinge profitierten durch eine verbesserte Beratung und Betreuung. Seiters: „Wir haben aus eigener Kraft in den letzten Jahren bereits in vielen unserer fast 500 Kreisverbände hauptamtliche Ehrenamtskoordinatoren eingesetzt, die für die Unterstützung der freiwilligen Helfer zuständig sind. Doch wir brauchen die Unterstützung von Gesellschaft und Politik, um ausreichende Strukturen für das Ehrenamt anbieten zu können.“

Mit seinen 400.000 ehrenamtlichen Mitgliedern ist das DRK bundesweit ein wichtiger Partner der Behörden im Katastrophenschutz sowie der Wohlfahrts- und Sozialarbeit als Teil der Zivilgesellschaft in der Bundesrepublik. Als Mitglied der Internationalen Föderation der Rotkreuz-und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) ist das Deutsche Rote Kreuz Teil der weltweit größten Freiwilligen-Bewegung mit rund 17 Millionen Aktiven.


04.12.2016

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Alternative Weihnachtsgeschenke für Jung und Alt

Am 3. Dezember nutzte das rote Kreuz die "lange Nacht des Einkaufens" und war von 11 bis 24 Uhr in der "Hütte für gemeinnützige Vereine" direkt neben dem Eingang der Lamberti-Kirche mit einer Themenvielfalt vertreten.

Nur hier und nur an diesem Tag gab es die Möglichkeit, für einen älteren Angehörigen den Gutschein für ein verbilligtes Hausnotrufgerät ohne eine entspr. Anschlussgebühr zu erwerben.

Für die jungen Menschen der Familie, für Paten- oder Freundeskinder gab es das Angebot eines Gutscheines für einen verbilligten Erste-Hilfe-Kurs als Einstieg in den Erwerb des Führerscheins.

Informationen satt und je nach Wunsch stellten die freundlichen Gehilfen/innen des Weihnachtsmannes sicher, sie sorgten aber auch für Spass und Weihnachtsstimmung. So gab es an unserem Glücksrad zum Beispiel den ganzen Tag über die Möglichkeit, kleine Präsente zu "erdrehen" - ein Angebot, was während der gesamten Zeit mehr als rege und gern genutzt wurde.

21.10.2016

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"Wasserretter" ausgebildet

Nach drei Wochenenden und über 70 Zeitstunden ist der 2.Durchgang
"Wasserretter" in Oldenburg geschafft. Alle Teilnehmer konnten die Grundausbildung erfolgreich abschließen.

Mit dabei waren:
DRK -Landesverband Oldenburg e.V., Wasserwacht - DRK -Kreisverband Oldenburg-Stadt e.V., DRK -Bereitschaft Sedelsberg, DRK -Bereitschaft Diepholz - Tarek Spreen, Johannes Neumann, Rike Werweiß, Matthias Hanneken, Britta Hanneken, Philippe Dilger, Finn Loschen, Florian Thormählen, Jonny Guy.
Als Unterstützer mit dabei: Sanitätsbereitschaft DRK- Kreisverband Oldenburg-Stadt und die KSGH.


17.10.2016

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Schulsanitätsdienst an der Justus-von-Liebig-Schule eingerichtet

Seit Beginn des Schuljahres 2016/2017 sind 16 Schülerinnen und Schüler der Justus-von-Liebig-Schule Vechta als Schulsanitäter im Einsatz. Ausgebildet wurden sie von Henrik Busch und Sebastian Schmidt vom Deutschen Roten Kreuz Vechta. Ihre Ausbildung haben die Schulsanitäterinnen und-sanitäter im Februar 2016 mit einer DRK-Prüfung abgeschlossen.

Schulsanitäter sind bei Unfällen in der Schule zur Stelle, um Erste Hilfe zu leisten, verletzte Schülerinnen und Schüler im Sanitätsraum zu versorgen und wenn nötig den Rettungsdienst zu rufen.
Damit die Schulsanitäterinnen und -sanitäter für Notfälle gewappnet sind, erhielten sie am Montag, den 12.09.2016, von Ute Henkensiefken vom Landesverband Oldenburg des Roten Kreuzes einen Schulsanitätskoffer ausgehändigt, in dem sich die Grundausstattung an Verbandsmaterialien, ein Blutdruckmessgerät und ein Stethoskop befinden. Schulleiterin Gaby Droste-Kühling dankte Ute Henkensiefken, Sabine Weppler, der stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbandes Vechta, sowie Henrik Busch vom DRK-Kreisverband Vechta für die sächliche Hilfe und die Ausbildung der Schulsanitäterinnen und -sanitäter der Justus-von-Liebig-Schule.
Seinen ersten offiziellen Einsatz hatte der Schulsanitätsdienst beim Spendenlauf der Justus-von-Liebig-Schule im Sommer 2016. Die meisten der ausgebildeten Schulsanitäterinnen und -sanitäter der Justus-von-Liebig-Schule engagieren sich auch in ihrer Freizeit im Deutschen Roten Kreuz und waren z. B. am Sanitätsdienst auf dem Stoppelmarkt beteiligt.

13.10.2016

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Hochwasser in Nordkorea

In Nordkorea droht nach den Überflutungen humanitäre Katastrophe


Nach den schweren Überschwemmungen vor rund sechs Wochen in Nordkorea warnt das Deutsche Rote Kreuz nun vor einer humanitären Katastrophe. Rund 600.000 Menschen sind von den Überflutungen betroffen, 70.000 von ihnen haben in den Wassermassen ihr Haus und ihre gesamte Habe verloren. Erschwert wird die Situation durch die einbrechende Kälte. „Wir schauen mit großer Sorge dem Winter entgegen. Im vergangenen Jahr fiel in der dritten Oktoberwoche der erste Schnee“, sagt Marlene Fiedler, DRK-Helferin in Nordkorea.

„Unsere Helfer sind unermüdlich im Einsatz, oftmals gemeinsam mit den Betroffenen. Aber sie arbeiten gegen die Uhr. Wir bitten daher, die drohende humanitäre Notlage der Menschen zu erkennen und zu helfen. Internationale Hilfe ist unter diesen Umständen unerlässlich. Es kann in dieser Gegend bis zu minus 30 Grad kalt werden. Es fehlt vor allem an sicheren Unterkünften, Kleidung, Decken und Heizmaterial", sagt Fiedler. "Das Nordkoreanische Rote Kreuz hatte mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes und anderer Rotkreuzgesellschaften unmittelbar Hilfe geleistet und Hilfsgüter wie Zeltplanen, Schlafsäcke, Küchensets und Hygieneartikel an 30.000 Menschen ausgegeben. Doch angesichts der immensen Zahl von Betroffenen ist weit mehr Hilfe erforderlich. Dafür benötigen wir dringend Spenden", fügt sie hinzu.

Der Fluss Tumen, der teils die Grenze Nordkoreas zu Russland und China markiert, war nach heftigen Regenfällen über seine Ufer getreten und hatte große Teile der Hamgyongprovinz überflutet. Nach Angaben der Vereinten Nationen gelten 10,5 Millionen Menschen in Nordkorea als unterernährt und 18 Millionen Menschen – 81 Prozent aller Haushalte – haben bereits zu Zeiten ohne Naturkatastrophen nicht ausreichend Nahrungsmittel.

Das DRK unterstützt das Nordkoreanische Rote Kreuz kontinuierlich seit 1997 vor allem in den Bereichen Trinkwasserversorgung, Suchdienst, Katastrophenvorsorge und Ernährungssicherung. Aktuell konzentriert sich die Hilfe des DRK auf den Bau von Wasserleitungen und Gewächshäusern zur Ernährungssicherung sowie auf die Wiederaufforstung von Steilhängen zur Verhinderung von Erdrutschen zur Katastrophenvorsorge.


Das DRK bittet dringend um Spenden:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nordkorea

10.10.2016

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Weitere Fortbildungen für die ehren- und hauptamtliche Arbeit mit geflüchteten Menschen

Nachdem wir Mitte des Jahres im Landesverband Oldenburg Schulungen für ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige in der Arbeit mit geflüchteten Menschen zu "den Themen "Beratungsstellen" und "Netzwerk für geflüchtete Menschen in Oldenburg", "Ablauf des Asylverfahrens und rechtlicher Rahmen des Familiennachzuges", "Traumatisierte Flüchtlinge - was heißt das eigentlich?", "Hilfe für den Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen - Reflexion und Vertiefung", "Interkulturelle Sensibilisierung" sowie "Umgang mit besonders schutzbedürftigen geflüchteten Personen" angeboten haben, werden nun nach Eruierung des weiteren Bedarfes und auf Wunsch der ehrenamtlich Engagierten weitere Themen als Fortbildung angeboten:

• Deeskalation und Konfliktprävention
• Gemeinsam Lösungen finden - Umgang mit belastenden Situationen
• Grundlagen-Schulung Asylrecht
• Wissenswertes zur arabischen Gesellschaft
• Wissenswertes zur kurdischen / yezidischen Gesellschaft

Anmeldungen von interessierten DRK-Angehörigen und Rotkreuzfreunden für die Schulungen im Zeitraum 2. - 23. November gerne an 0441 92179-38.

20.09.2016

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Viele Helfer getötet


DRK verurteilt Luftangriff auf
Hilfskonvoi in Syrien aufs Schärfste

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat den Angriff auf einen Hilfskonvoi der Vereinten Nationen und des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes mit mehreren Toten nahe Aleppo aufs Schärfste verurteilt. „Wir sind entsetzt über diesen Luftangriff, bei dem zahlreiche Helfer des Roten Halbmondes, unserer Schwesterorganisation, getötet wurden. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer“, sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. „Wir fordern alle Konfliktparteien auf, das humanitäre Völkerrecht zu achten und die Angriffe auf Helfer unverzüglich einzustellen. Die Helfer brauchen einen freien und ungehinderten Zugang zu den Menschen in den umkämpften Gebieten“, sagte Seiters.

Bei dem Angriff am Montagabend waren 18 Lastwagen mit Hilfslieferungen der Vereinten Nationen und des Roten Halbmondes sowie ein Lagerhaus für Hilfsgüter des Roten Halbmondes in Orum al-Kubra nahe Aleppo beschädigt worden. Dabei wurden viele freiwillige Helfer und Mitarbeiter des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes sowie einige türkische Fahrer getötet. Mit dem Konvoi sollten 78.000 Menschen in der Region mit Hilfsgütern versorgt werden. „Wir sind fassungslos über den Vorfall. Alle Konfliktparteien hatten Sicherheitsgarantien für eine freie Fahrt gegeben. Schon seit fünf Jahren arbeiten wir eng und vertrauensvoll mit dem Syrischen Arabischen Roten Halbmond zusammen“, sagte Seiters. Das DRK unterstützt ebenfalls seit Langem die humanitäre Logistik des nun zerstörten Lagerhauses mit finanziellen Mitteln des Auswärtigen Amtes.

Die Hilfe für Syrien sei die größte Auslandsoperation des Deutschen Roten Kreuzes. In den vergangenen fünf Jahren seien mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes Hilfsgüter im Umfang von mehr als 80 Millionen Euro vom DRK über den Roten Halbmond an die Menschen in Syrien ausgeliefert worden. Mit dem Bruch der Waffenruhe sei eine große Chance vertan worden. Die humanitäre Lage für die Menschen in Syrien sei katastrophal. Seit Beginn des Konfliktes sind bereits über 50 Freiwillige des Syrischen Arabischen Roten Halbmondes ums Leben gekommen.

Das DRK leistet bereits seit 2012 humanitäre Hilfe im Syrien-Konflikt und ist mit einem Mitarbeiter in Damaskus vertreten, der die Hilfe koordiniert.

Das DRK ist dringend auf Spenden angewiesen:
Spendenkonto: IBAN DE63370205000005023307,
BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft)
Stichwort: Syrien

19.09.2016

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Medizinische Einheit probt den Ernstfall

aus: NWZ, 19.9.2016:

Am Alten Landtag kamen rund 100 Helfer zusammen. Beteiligt sind Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehren.


"Ob großes Zugunglück, schwere Massenkarambolage auf der Autobahnen oder Unwetterkatastrophe: die „Medizinische Task Force“ der Polizeidirektion Oldenburg soll künftig im Katastrophenfall helfen.

Über 100 ehrenamtliche Helfer der Hilfsorganisationen vom Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter Unfallhilfe, dem Malteser Hilfsdienst und der Feuerwehr trafen sich am Sonnabend am Alten Landtag in Oldenburg zur 1. Aufstellungsübung der im Aufbau befindlichen Einheit. Sie wurden dort offiziell von Polizeipräsident Johann Kühme, Dr. Alexander Götz, Leiter der Kommunalabteilung im Niedersächsischen Innenministerium, und dem Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, Landesverbandes Oldenburg, Dieter Holzapfel begrüßt.

Aufgaben der „Medizinischen Task Force“ sind im Katastrophenfall der Aufbau und Betrieb eines Behandlungsplatzes, der weiträumige Patiententransport sowie die Dekontamination von Verletzten. In Niedersachsen gibt es sechs solcher Einheiten, die organisatorisch bei den Ämtern für Brand- und Katastrophenschutz der sechs Polizeidirektionen angesiedelt sind.

Jede „Medizinische Task Force“ wird zukünftig aus 24 bundeseigenen Einsatzfahrzeugen bestehen, die in einer Region wie der Polizeidirektion Oldenburg in der alltäglichen Gefahrenabwehr durch die Hilfsorganisationen oder die Feuerwehr genutzt werden, aber in einer Notlage sehr schnell zusammengezogen werden können. Sämtliche Fahrzeuge werden bei Alarmierung der Einheit von ehrenamtlichen Helfern besetzt werden.

Die „Medizinische Task Force“ Oldenburg wird von Björn Steinfeld vom Landesverband Oldenburg des Deutschen Roten Kreuzes und seinem Vertreter Marcel Felgentreu vom Kreisverband Oldenburg-Stadt geleitet.

17 der 24 Fahrzeuge sind in der „Medizinischen Task Force“ Oldenburg bereits vorhanden. Sie wurden vor dem Alten Landtag und dem Oldenburgischen Staatsministerium präsentiert und vorgeführt. An der dezentral aufgestellten „Medizinischen Task Force“ Oldenburg sind neben den Rettungsdiensten die Feuerwehren aus zehn Katastrophenschutzbehörden im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg beteiligt."


mehr (BBK)

12.09.2016

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Vom Weinfest bis zum Ernteumzug

Int. Erste-Hilfe-Tag auch im Oldenburger Land genutzt

Ein Spätsommerwochenende allererster Güte trug sicherlich auch mit zum großen Erfolg aller Aktionen rund um den Int. Tag der Ersten Hilfe bei.
Allerorts trafen unsere Rotkreuzaktiven mit ihren vielfältigen Angeboten, Mitmachaktivitäten und Infoständen auf gut gelaunte Menschen, und konnten so die ernsthafte Botschaft: "Bitte besucht einen Erste-Hilfe-Lehrgang oder ein Erste-Training - es könnte einmal Leben retten" in fröhlicher Atmosphäre vermitteln.
Und vieles war auch für unsere Helferschaft ein Riesenspaß, so wie hier zu sehen die Beteiligung an einem mehr als gut besuchten Ernteumzug in Halsbek/Ammerland. Jugendrotkreuz und die Bereitschaft Westerstede (im Bild Mitte Kreisbereitschaftsleiter Jared Becker, links Markus und rechts Neele Scheliga, auf dem Wagen Dominique Becker) hatten sich kurzfristig zur gemeinsamen Teilnahme entschlossen. So gab es von diesen Rotkreuzwagen aus keine Bonbons, sondern unter dem Motto "Rotes Kreuz - Kein kalter Kaffee" einen gern genommenen heißen Muntermacher.


08.09.2016

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Welt-Erste-Hilfe-Tag 10. September

Warum Erste Hilfe für Kinder
und von Kindern so wichtig ist

Jährlich müssen nach Schätzungen des Bundesministeriums für Gesundheit 1,7 Millionen Kinder unter 15 Jahren nach einem Unfall ärztlich versorgt werden. „Unfälle zählen zu den größten
Gesundheitsrisiken für Kinder. Deshalb stehen unsere Aktionen zum Welt-Erste-Hilfe-Tag rund um den 10. September ganz im Zeichen der Ersten Hilfe für Kinder und von Kindern", sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. In ganz Deutschland plant das Deutsche Rote Kreuz dazu im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Zeichen setzen“ einen Aktionstag.
Grund für die häufigen Verletzungen von Kindern sind nicht allein Verkehrsunfälle. 43,8 Prozent der Unfälle ereignen sich zuhause, in der Freizeit, in der Schule oder im Kindergarten. Kinder im ersten Lebensjahr verunglücken hingegen eher in der häuslichen Umgebung. „Wir setzen deshalb mit unseren Angeboten auf verschiedenen Ebenen an. Es geht darum, Unfälle zu verhindern. Wir wollen Erwachsene außerdem mit den Besonderheiten bei der Ersten Hilfe am Kind vertraut machen, aber auch schon Kinder behutsam an das Thema heranführen", so der DRK-Präsident.
Das diesjährige Motto lautet: „Erste Hilfe für und von Kindern“. Dieser Tag wird von inzwischen 190 Nationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften weltweit begangen. Vom 19. bis 25. September 2016 veranstalten mehrere Berufsverbände außerdem die Woche der Wiederbelebung. Auch hier wird das DRK vielerorts mit Aktionen rund um das Thema Erste Hilfe in Erscheinung treten.
Viele DRK-Kreisverbände und Mitgliedsorganisationen wie das Jugendrotkreuz bieten zum Aktionstag Übungsstationen zur Ersten Hilfe am Kind, Erste-Hilfe-Parcours, einen Hausapotheken-Check und einiges mehr an.


Das gilt natürlich auch für den Landesverband Oldenburg.
So werden Erste-Hilfe-Lehrgänge im Ammerland in Apen, Bad Zwischenahn, Wiefelstede und Westerstede angeboten.
Mit einem kostenlosen heißen Kaffee unter dem Motto "Kein kalter Kaffee" und unterschiedlichen nformationsangeboten wird die Bevölkerung durch die Bereitschaft Apen anlässlich des Weinfestes, in der Bereitschaft Bad Zwischenahn beim Kindergarten, im "Park der Gärten" und am Bahnhof angesprochen.
Die Bereitschaft Rastede veranstaltet einen Aktionstag der Wohlfahrts- Sozialarbeit und ist beim Ellernfest präsent. In Halsbek nimmt unsere Organisation das Erntefest zum Anlass, die Breitenausbildungsarbeit vorzustellen und bei den Kindergärten Westerstede und Bad Zwischenahn werden die jungen Eltern angesprochen.

Aber auch in Wilhelmshaven wird der Internationale Tag der Ersten Hilfe genutzt. Das Jugendrotkreuz und Bereitschaftsangehörige werden am 10.9. in der Nordsee-Passage zum Thema "Kinder-Reanimation" informieren und am 17.9. gemeinsam mit der JUH, dem MHD und dem ASB z.B. die Herz-Lungen-Wiederbelebung und die Helmabnahme demonstrieren.

Und auch in Essen/Kreisverband Cloppenburg nutzt die DRK-Bereitschaft das kommende Wochenende, um die Bürger hinsichtlich der Bedeutung von Erste-Hilfe-Kenntnissen zu sensibilisieren.
Insbesondere werden die Kinder angesprochen.


Sollten Sie auf unsere Aktiven stoßen, nehmen Sie sich doch bitte einige Minuten Zeit. Unsere Botschaft könnte einmal Leben retten.




05.09.2016

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15 Projekte durch NWZ-Leser-Spenden allein in 2016

Die NWZ-Weihnachtsaktion 2015/2016 ermöglicht dem Deutschen Roten Kreuz in diesem Jahr 15 größere Projekte mit der Zielsetzung "Integration von Flüchtlingskindern in Verbindung mit der Hilfe von/für Kinder/n der Region".
So machten es die Spendengelder der NWZ-Leser am Samstag morgen möglich, dass eine Gruppe von 53 Flüchtlings- und Helfer-familien des DRK- Landesverbandes Oldenburg erwartungsvoll und gespannt einen Ausflug zum Jaderberger Zoo antraten.

Organisiert wurde der Ausflug durch unsere Flüchtlingshelferinnen und -helfer, die in der ehemaligen Notunterkunft des DRK im Stubbenweg seit Oktober 2015 und bis zu der Schließung im Juni 2016 sehr engagiert und segensreich unterstützend aktiv waren und jetzt weiterhin den kommunal untergebrachten Familien in Oldenburg im Rahmen einer Patenschaft helfen, sie begleiten und ihnen bei Alltagsfragen und Problemen beiseite stehen.

Im Jaderberger Zoo erlebten die Familien gemeinsam einen sehr schönen und spannenden Tag. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Tiere sowie Spiel und Spaß im Freizeitpark. Neben dem ausgiebigen Toben und Entdecken stand auch der Austausch und das gemeinsame Erleben der Eltern und vor allem der Kinder im Vordergrund. Ein großes gemeinsames Picknick war da eine gute Möglichkeit, jenseits jeglichen Sprachunterrichts buchstäblich 'ins Gespräch' zu kommen.
Alle Flüchtlingsfamilien waren begeistert und voller Freude und Dankbarkeit, dieses „Geschenk“ erhalten zu haben und den Tag mit ihren neuen deutschen Freunden erleben zu dürfen. Auch für die Flüchtlingshelferinnen und -helfer war es eine besondere Erfahrung, die sie in ihrem weiteren Engagement nur noch bestärkte.

Nach einem schönen, aber auch anstrengenden Tag trat dann die Gruppe am späten Nachmittag ihren Heimweg an. Als Erinnerung gab es zum Abschied für jedes Kind noch eine liebevoll gepackte Überraschungstüte mit Süßigkeiten, einem kleinen Spielzeug und einem Foto der Gruppe.

Ein großer Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die diese Aktion ermöglicht haben und diesen Tag überhaupt erst ermöglichten.

31.08.2016

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Gemeinsam für den Bevölkerungsschutz

Die ehrenamtlichen Bevölkerungsschützer des Ortsverbands Wilhelmshaven der Johanniter-Unfall-Hilfe haben sich mit ihrem Gerätewagen Sanität (GW San) an der Übung der Medical Task Force 6 beteiligt. Die MTF ist zuständig für den Bevölkerungsschutz im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg und steht unter der Leitung des Deutschen Roten Kreuzes. Die Idee stammt von MTF-Abteilungsführer Björn Steinfeld und Thomas Hoppe, beide ehrenamtliche Führungskräfte im DRK-Landesverband Oldenburg. Sie hatten an einen Pilotlehrgang für den Aufbau des Behandlungsplatzes einer MTF teilgenommen. Für das Rote Kreuz nahm die Bereitschaft Sande mit ihrem Gerätewagen an der Übung teil.

Themen der Ausbildung waren Einsatzmöglichkeiten der MTF6, Vorstellen des Pilotprojektes aus Kassel, praktische Umsetzung und einheitliche Beschriftung des Materials.

Nach der Begrüßung und einleitenden Worten von Björn Steinfeld ging es raus zur Praxis. Als erstes wurden alle Materialien von beiden GW San gleich beschriftet. Dann wurde der Behandlungsplatzes basierend auf den Unterlagen aus dem Pilotlehrganges aufgebaut. Als erstes wurden die Helfer der Johanniter in die Unterlagen eingewiesen, nach denen sie zu arbeiten hatten. Nach dem Mittag wurde getauscht und das DRK übernahm. Den Abschluss bildete eine Besprechung, bei der das Positive sowie das Negative diskutiert wurden.

30.08.2016

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Wir brauchen S i e ! – Haben Sie Lust und Zeit?


Oldenburg: Seit der Genehmigung von Ganztagsschulen ist das Rote Kreuz im Landesverband Oldenburg und somit auch in den DRK-Kreisverbändn aktiv an Schulen tätig. Das Rote Kreuz möchte mit seinen Angeboten den Schülerinnen und Schülern insbesondere soziale Kompetenz vermitteln und soziales Engagement fördern. Die Schwerpunkte liegen traditionell im Bereich der Ersten Hilfe und der Gesundheitsförderung. Die Hinführung zum Schulsanitätsdienst, eine Babysitterausbildung, Alkoholprävention, Streitschlichterausbildung oder gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung zählen zu den DRK-Angeboten. Alle Angebote des Roten Kreuzes sind erlebnis- und handlungsorientiert ausgerichtet und das praktische Tun steht immer im Vordergrund.
Da immer mehr Ganztagsschulen durch das Land Niedersachsen genehmigt werden, suchen wir noch engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Lust an einer entsprechenden Ausbildung und Zeit für die Umsetzung nachmittags an Ganztagsschulen haben.
Nähere Informationen und Auskünfte zu in Kürze stattfindenden Info-Abenden:
Ute Henkensiefken, Telefon 0441 / 92 17 9 17, E-Mail: Ute.Henkensiefken@lv-oldenburg.drk.de


29.07.2016

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Überschwemmung in Bangladesch

DRK: Mehr als 800.000 Menschen von Hochwasser bedroht

Das Deutsche Rote Kreuz hilft der notleidenden Bevölkerung in den aktuell von Überflutungen betroffenen nördlichen und zentralen Landesteilen von Bangladesch. Betroffen sind rund 800.000 Menschen. Ganze Flächen wurden von den Flußsystemen Brahmaputra-Jamuna, Ganges-Padma und Surma-Kushiara überschwemmt, Häuser und Felder stehen unter Wasser. „Das DRK ist in Bangladesch bereit seit vielen Jahren aktiv, doch erfolgt die aktuelle Hilfe erstmals nach dem innovativen Forecast-based-financing-Ansatz zur Bekämpfung der Folgen von klimabedingten Naturkatastrophen“, sagt der DRK-Klimaexperte Dr. Thorsten Klose.


Der Forecast-based financing-Ansatz setzt auf ein Frühwarnsystem auf Grundlage von Extremwettervorhersagen. Das System schlägt ab einem vorher definierten Schwellenwert Alarm, woraufhin bestimmte Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden, bevor zum Beispiel eine Flut zu einer humanitären Katastrophe führt. Das DRK setzt den Ansatz mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes aktuell in weltweit sieben Pilotländern, darunter Bangladesch, um.

„Vor der jetzt beginnenden Flutsaison hat das DRK zusammen mit dem Rotkreuz/Rothalbmondklimazentrum und dem Bangladeschischen Roten Halbmond Hilfsmaßnahmen zur Vorbereitung auf die Flut ausgearbeitet, damit die Menschen sich selbst im Vorhinein bereits für die Überschwemmungen wappnen können“ sagt Klose. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Verteilung kleinerer Bargeldbeträge (umgerechnet etwa 57 Euro) an rund 1720 Haushalte in 4 Dörfern der Region Bogra. „Diese Summe wird als unconditional cash grant verteilt - die Menschen können also selbst entscheiden, was sie am dringendsten benötigen, um sich auf die Flut vorzubereiten. Das können Nahrungsmittel sein, aber auch eine Busfahrkarte für die alte Mutter, um sie in Sicherheit zu bringen“, sagt Klose. Das Geld wird elektronisch über Handys übermittelt

„Natürlich sind Barauszahlungen nur sinnvoll, wenn es auch einen Markt gibt, um Dinge zu kaufen. Diese wichtige Erwägung fließt immer in unsere Planung der Hilfsmaßnahmen ein. In Bogra fließt der Fluß aber trotz des Hochwassers relativ ruhig, Bootsverkehr findet weiter statt. Die Menschen können also zu Märkten gehen“, sagt Klose.


Online-Spende: www.drk.de/spenden

07.07.2016

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Wacken Open Air 2016 mit oldenburgischer Unterstützung


Wacken Open Air steht wieder vor der Tür. Vom 4. – 6. August wird auch in diesem Jahr der DRK-Ortsverein Kaltenkirchen die sanitätsdienstliche Absicherung in gewohnter Professionalität betreiben. Aber nur mit eigenen Leuten geht es nicht. Und so werden im August auch 2 Helfer aus Cloppenburg und Oldenburg ihre Rotkreuz-Kameraden unterstützen.
Viele Festivalbesucher hatten dieses Jahr Pech: Das Southside wird abgesagt, weil Besucher bei einem Unwetter verletzt wurden und das Hurricane versank in Wasser und Schlamm. Die Umstände bei Rock am Ring waren besonders dramatisch, es gab Blitzeinschläge, mehr als 80 Besucher wurden verletzt, zwei mussten sogar reanimiert werden.
Beim Wacken Open Air hatten die Metal-Fans schon letztes Jahr mit Regen und Schlamm zu kämpfen. Ein bisschen Wasser und Dreck lassen sich oft nicht vermeiden und stören einen Norddeutschen eigentlich nicht und einen Metalhead schon gar nicht.
Die Veranstalter versichern, dass das Festival sich mit verschieden Szenarien beschäftigt und das auch schon immer getan hat. Die zeigt sich auch in den Sicherheitskozepten, die von Jahr zu Jahr kontinuierlich weiterentwickelt werden. Und so gibt es neben Wetterstationen auch die Zusammenarbeit mit einem meteorologischen Dienst, damit man permanent Vorwarnungen aussprechen kann, falls das notwendig wird.

28.06.2016

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Interview - Die Pannenhilfe für den Menschen

NWZ 28.6.2016 - Interviw von Marc Geschonke

Bernd Schmitz (54) ist neuer Landesgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes. Er hat eine beachtliche Vita und reichlich Mut zur Neuausrichtung mitgebracht – in Oldenburg und umzu hat er bislang aber eher als Feuerwehrmann agieren müssen.

Warum er der neue Geschäftsführer im Landesverband Oldenburg des Deutschen Roten Kreuzes geworden ist? Nun, dafür hatte der frühere Zeitsoldat Bernd Schmitz mehrere Gründe, wie er im großen NWZ -Interview erklärt. Der 54-Jährige spricht aber auch offen darüber, welche Strukturänderungen er vor Ort erwartet, weshalb er das DRK mit dem ADAC vergleicht – und wie es sich unter einem so starken Präsidenten wie Dieter Holzapfel arbeiten lässt.

Frage: Die Flüchtlingsunterkunft am Stubbenweg steht leer, Sie wollten für alle Mitarbeiter eine Lösung finden. Wie weit sind Sie da?
Schmitz : Nachdem wir den Flüchtenden kurzfristig und pragmatisch eine erste Notunterkunft zur Verfügung gestellt haben, geht es in einem nächsten Schritt für uns als Deutsches Rotes Kreuz nun darum, gemeinsam mit den Ehrenamtlichen die Integration der Flüchtlinge zu organisieren – das wird eine der zentralen Aufgaben für die Zukunft sein, ist in dieser Dimension aber auch Neuland für uns. Wir hatten gerade erst alle Helfer zu einer Informationsveranstaltung eingeladen und sie aber auch gebeten, mit uns gemeinsam Ideen zu entwickeln und Pilotprojekte zu konzipieren. Was können und wollen wir in der Zukunft als DRK anbieten? Und wie können wir die vielen „ungebundenen Helfer“ in unsere ehrenamtlichen Strukturen einbinden? Das ist auch für uns ein Lernprozess, in dem wir uns gerade befinden. Parallel hierzu haben wir fast all unsere hauptamtlichen Mitarbeiter untergebracht beziehungsweise unterstützen sie bei der Suche nach einer passenden Anschlussverwendung. Drei von ihnen begleiten noch den Rückbau der Notunterkunft.

Frage: Nach solch einem intensiven Engagement fielen einige in ein emotionales Loch…
Schmitz : Ja, einerseits fällt man im ersten Moment in ein Loch, aber andererseits kann man auch stolz sein auf das, was man geleistet und welche persönlichen Erfahrungen man gesammelt hat. Die Entscheidung des Landes hat man sicher nicht gleich verstanden. Es war eine sehr gute Unterkunft und unsere Gäste und Flüchtlinge haben dies alles sehr sehr positiv wahrgenommen. Das Verhältnis zwischen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und den Flüchtlingen war enorm herzlich. Das ist doch auch etwas, wovon man persönlich zehren kann. Wenn man sich dann andere Notunterkünfte ansieht, kann man sich durchaus die Frage stellen: Warum ausgerechnet wird unsere geschlossen – und warum hält man an anderen fest?

Frage: Ist sie das größte Pfund, mit dem man wuchern kann – die Masse und Vielfalt aller nicht an den DRK gebundenen Menschen, die aber bereit sind, sich zu engagieren…?
Schmitz : Das ist für uns als Deutsches Rotes Kreuz ein enorm wichtiges Thema, das wir seit vielen Jahren diskutieren. Wir müssen uns genau für diese Menschen öffnen, für die vielen Ideen und die individuelle Zeit, die ein Ehrenamtlicher der Organisation zur Verfügung stellen möchte. Das muss nicht nur auf Bundesebene erfolgen, das kann beziehungsweise muss jeder Ortsverein, jeder Kreisverband. Aber wir müssen die Strukturen schaffen, den engagierten Menschen diese Möglichkeiten auch geben zu können. Und die haben wir bislang noch nicht!

Frage: Was denn sonst?
Schmitz: Die einzelnen Organisationseinheiten im DRK haben allesamt ihre Funktionen und Aufgaben. Die Gewinnung und Betreuung von Ehrenamtlichen wird in aller Regel wenn überhaupt in Neben- bzw. Zweitfunktion ausgeführt. Das macht es so schwierig, die Freiwilligen abzuholen, aufzufangen und in den Verband zu integrieren. Es ist an der Zeit darüber nachzudenken, eine strukturelle Form zu entwickeln und aufzubauen, die sich nur um die Ehrenamtlichen kümmert.

Frage: Also wie es in den Freiwilligenbüros gehandhabt wird?
Schmitz : Richtig. Wo sich die Menschen mit ihren Fähigkeiten und Einsatzmöglichkeiten positionieren und Angebot und Nachfrage – ähnlich wie bei der Agentur für Arbeit – in Einklang gebracht werden können. Das haben wir in dieser Form noch nicht.

Frage: Haben Sie einen Zeitplan, wann Sie Neuerungen wie diese umsetzen wollen?
Schmitz : Zunächst müssen Prioritäten gesetzt werden – ich möchte den Landesverband erst einmal richtig kennenlernen und die Aufgaben in den Griff bekommen. Parallel dazu möchte ich Ideen wie diese auf den Weg bringen.

Frage: Sie waren ja zuletzt in Berlin, im DRK-Bundesvorstand tätig. Ist der Wechsel in den Landesverband jetzt nicht ein deutlicher Rückschritt?
Schmitz : Um diese Frage zu beantworten muss man wissen, was die Aufgaben eines Vorstands im DRK-Bundesverband sind. Der Bundesvorstand steht an der Spitze einer Kaskade von unterschiedlichsten Vereinsstrukturen. Die Basis des DRK bilden die rund 5000 Ortsvereine. Darüber stehen rund 500 Kreisverbände und 19 Landesverbände – alle selbstständig als e. V. organisiert und unabhängig. Und an der Spitze steht der Bundesverband, der die Funktion hat, diese unterschiedlichen, sehr heterogen aufgestellten Vereine zu führen, gleichzeitig die Auslandarbeit zu machen und die politische Lobbyfunktion zu erfüllen. Es war zum Beispiel sehr interessant und spannend für mich, die Marke DRK, mit einer Bekanntheit von fast 100 Prozent zu führen, die sehr unterschiedlich von den vielen DRK-Vereinen aufgeladen und interpretiert wird. An diesem simplen Beispiel wird, glaube ich deutlich, dass irgendwann auch mal der Punkt kommt an dem sich fragt, wie lang Deine Berufszeit noch ist und was noch erreicht werden kann? Ich habe viel auf den Weg gebracht, aber man reibt sich auch auf. Es dauert in einem Bundesverband manchmal sehr lange, bis auch mal ein Erfolg zu sehen ist.

Frage: Also eine Treppenstufe zu weit von der Basis entfernt?
Schmitz : Viele Treppenstufen zu weit. In einem DRK-Landesverband Oldenburg – unter anderem mit seinen vier Einrichtungen (drei Mutter-Kind-Kuren und eine Seniorenwohnanlage) – erlebe ich Rot-Kreuz-Arbeit pur und kann sie auch leben.

Frage: Sie haben ja in Berlin schon mit Dieter Holzapfel zusammengearbeitet – hat er sie nach Oldenburg beordert?
Schmitz : Der Anruf ging von Oldenburg aus, ja – und es war eine Ehre für mich, darauf angesprochen zu werden. Auch wenn ich verschiedene Optionen hatte.

Frage: Warum dann die Entscheidung für Niedersachsen?
Schmitz : Erstens ist es einer der traditionsreichsten Landesverbände des DRK, ist sehr gut geführt und übersichtlich strukturiert. Hier habe ich die Möglichkeit, gute Ideen mit unseren zehn Kreisverbänden, die alle an einem Tisch sitzen und die gleiche Sprache sprechen, umzusetzen. Der zweite Vorteil waren die unternehmerischen Möglichkeiten und gleichzeitig auch die Chance, aus einem riesigen Potenzial zu schöpfen.

Frage: Zum Beispiel?
Schmitz : Wir sind eigentlich noch gar nicht so richtig optimal aufgestellt für die Zukunft. Es liegen viele Aufgaben vor uns. So hat jeder Mensch das Bedürfnis nach Sicherheit. Nehmen Sie doch mal zum Beispiel den ADAC, der seinen Mitgliedern die Pannenhilfe fürs Auto anbietet. Warum gibt es eigentlich nicht so eine Art Pannenhilfe für den Menschen? Jedem kann es einmal schlecht gehen und in der heutigen Zeit ist es eigentlich kein Problem, automatisch und regelmäßig die Vitaldaten via Bluetooth an ein Rechenzentrum zu übertragen, im vermeintlichen Notfall Verwandte zu kontaktieren, den Standort zu orten, die Rettungskräfte in Gang zu setzen. Das gilt für junge wie für ältere Menschen, für Verheiratete wie Alleinstehende. Warum bieten wir als Deutsches Rotes Kreuz diese Art von Notfallvorsorge nicht an? 19 Millionen Menschen sind im ADAC organisiert. Dabei spricht der ADAC nur eine Gruppe an, die Autofahrer. Bei der Thematik Sicherheit für den Menschen würden wir alle ansprechen und gegebenenfalls mit diesem Modell die Anzahl unserer Mitglieder von lediglich knapp 3 Millionen Menschen erhöhen.

Frage: Das klingt ganz so, als hätten Sie schon länger diesen Plan - und wollen ihn nun hier umsetzen?
Schmitz : Das ist auf jeden Fall eine Idee, über die es viel Sinn macht nachzudenken. Warum sollen wir als DRK nicht unsere Kernleistung, die Hilfe für den Menschen, mit einer Mitgliedschaft verbinden? Wir sagen: Wir sind für Dich da, aber dafür brauchen wir auch in Zukunft die finanzielle Unterstützung – auch um erkennen zu können, ob es Dir gut oder schlecht geht. Wir erhalten dadurch die Unterstützung, die wir dringend brauchen, können andererseits aber auch Sicherheit bieten. Leider meinen viele Menschen, dass das DRK eine staatliche Organisation sei. Oder eine Organisation, die irgendwie finanzielle Mittel generiert um seine Leistungen zu bringen. So ist es aber nicht. Wir sind gemeinnützige Vereine, die für viele Ihrer Leistungen die Unterstützung der Menschen benötigt - sei es durch ehrenamtliche Hilfe, Blut-, Sach- oder Geldspenden.

Frage: Wo liegt der Denkfehler?
Schmitz : Denken Sie allein an eine unserer letzte Kampagnen „Aus Liebe zum Menschen“. Was war da eigentlich die Botschaft? „Wir tun das, was wir tun, aus Liebe zum Menschen.“ Das ist eigentlich selbstverständlich und wir haben dadurch Sympathie in der Bevölkerung gewonnen. Aber die Sympathie und das positive Image haben wir eigentlich schon! Wir sind bei den Menschen verankert als eine Organisation, die ihren Job wirklich gut macht. Auch die unsäglichen, von einzelnen verursachten Skandale, die uns leider ab und zu begleiten – wie zum Beispiel gerade hier im Oldenburger Land - erschüttert das DRK aufgrund des riesigen Vertrauens, das wir bei den Menschen genießen, in seiner Gesamtheit nicht. Aber was die Menschen meist nicht wissen: Wir können Menschen nur helfen, wenn wir die Mittel und die Unterstützung hierfür bekommen.

Frage: Um so ärgerlicher, dass Sie bisher eher Feuerwehrmann sein mussten. Die Flüchtlings-Unterkünfte, der Abrechnungsärger mit dem Kreisverband …
Schmitz : Das gehört wohl dazu. Das Deutsche Rote Kreuz hat ca. 140 000 hauptamtliche und rd. 400 000 ehrenamtliche Mitarbeiter. Das ist ein Riesenapparat. Und da, wo so viele Menschen arbeiten, passieren auch Fehler und gibt es leider auch schwarze Schafe. Das ist im Roten Kreuz leider so wie in jeder anderen Organisation. Das tut mir sehr weh und auch wahnsinnig leid, was zum Beispiel gerade in einem unserer Kreisverbände passiert ist. Hierfür kann ich mich für das Deutsche Rote Kreuz nur entschuldigen und hoffe, dass die Verantwortlichen rasch daraus lernen und die richtigen Schritte und notwendigen Konsequenzen treffen werden. Mir tut es vor allem für die Mitarbeiter im Herzen weh, die dort tagein tagaus arbeiten. Es waren die Fehler von wenigen, worunter nun alle zu leiden haben. Ein anderer Punkt ist unsere Flüchtlingshilfe, die sehr gut aufgebaut war. Unsere „Mios“ war eine ganz ganz tolle Notunterkunft. Und ich komme im Mai hier hin – und muss es abbauen. Das ist einfach blöd. Ich baue lieber etwas auf als ab.

Frage: Wie ist es denn, unter so einer starken Persönlichkeit wie Holzapfel, der ja ihr Präsident ist, zu wirken?
Schmitz : Es macht wahnsinnig viel Spaß mit ihm. Er ist geradeaus, ehrlich, eine absolute Persönlichkeit, von der ich sehr viel lernen kann – und, bei dem ich auch mit Respekt nach oben schauen kann. Deshalb fällt mir das nicht schwer, ganz im Gegenteil, das mache ich absolut gerne – neben einem Menschen zu arbeiten, vor dem ich so einen Respekt haben und mir auch sehr viel abgucken kann.

Frage: Wurden die Ämter nun anders aufgeteilt?
Schmitz : Die Landesversammlung Ende Mai hat beschlossen, dass die Landesgeschäftsführung hauptamtlicher BGB-Vorstand wird. Im Moment hat die persönliche Verantwortung noch das Ehrenamt, und das kann und darf eigentlich nicht sein. Dass das Ehrenamt in einer Funktion und mit so einer Größe die persönliche Verantwortung für den Verein tragen, halte ich auch für nicht richtig. Hierfür stellt man einen hauptamtlichen Geschäftsführer ein, der auch die Verantwortung trägt – und dieser Schritt nun ist einfach professionell. Es gibt ein Aufsichtsorgan, das Präsidium. Es ist ehrenamtlich tätig, überwacht den Vorstand / die Geschäftsführung und gibt die Weichenstellung für die Zukunft.

Frage: Und Sie?
Schmitz : Ich muss nun erst einmal alles kennenlernen. Wenn ich weiß, wie alles funktioniert, kann ich eigentlich erst mit ruhigem Gewissen sagen: Okay, jetzt kann ich mit der Umsetzung der einen oder anderen Idee beginnen und notwendige Veränderungen vornehmen– auch, um beispielsweise neue Geschäftsfelder zu entwickeln und zu beackern. Das Ehrenamt bleibt aber weiter repräsentativ und dafür bin ich auch sehr dankbar.

Frage: Die Frage, ob sie eher Macher oder Verwalter sind, erübrigt sich da fast...
Schmitz : Auf keinen Fall bin ich Verwalter oder Bewahrer, das bin ich noch nie gewesen. Ich bin nicht derjenige, der sagt: Ach, hier ist alles gut, schön, gesund – das lassen wir auch jetzt alles so. Nein, mit Sicherheit nicht.

Frage: Was haben wir denn 2022 hier, wenn Ihre erste Amtszeit abläuft?
Schmitz : Ich hoffe: einen florierenden Landesverband, der sich mit den Themen beschäftigt, die eine hohe Relevanz in der Bevölkerung haben – und der gesund ist. Der vor allen Dingen solide dasteht und in dem man die Möglichkeit hat, Dinge zu bewegen, die notwendig sind. In dem man agieren kann und nicht reagieren muss.

Frage: Sie haben zahlreiche Positionen und unterschiedlichste Stationen in ihrer Vita. Bundeswehr, produzierendes Familienunternehmen, ADAC, Krebshilfe, unter anderem. Sind Sie schnell gelangweilt, wenn Sie alle Ziele erreicht haben? Also möglicherweise auch vom DRK irgendwann?
Schmitz : Ich kann natürlich nicht mit Sicherheit abschätzen, ob es mal langweilig wird. Aber ich bin mir sicher: Irgendwann wird man ruhiger. Obwohl ich es jetzt noch nicht spüre, aber ich kann mir vorstellen, dass es in den nächsten Jahren so weit ist. Ich kann meine biologische Uhr nicht aufhalten. Es war für mich schon eine ganz wichtige und bewusste Entscheidung für den DRK-Landesverband Oldenburg – zu sagen: Okay, das wird wahrscheinlich meine letzte berufliche Station. Hier kann ich nun all das, was ich gelernt habe – all die Erfahrungen, die ich gesammelt habe – einbringen und umsetzen. Wenn es nach mir geht: Ich habe für mich die Entscheidung getroffen, dass ich hier „auslaufe“. Wissen kann man es nie.

Frage: Hatten Sie denn schon Zeit genug für sich zu klären, ob all das hier Ihr Gefühl trifft?
Schmitz : Das auf jeden Fall, ja. Mir gefällt sehr, was ich hier tun und bewegen kann. Ich komme gerade aus unserer Seniorenwohnanlage – das ist etwas anderes als wenn Sie in ein Büro gehen. Ich gehe nach Wangerooge und sehe die Mütter mit ihren Kindern, wie gut es ihnen dort geht. Das ist Rotkreuz-Arbeit pur. Natürlich ist das Gefühl da! Mal ganz davon zu schweigen, dass ich sechs Jahre in Berlin gewesen bin – und auf einmal auf diese eher ländlichen Strukturen treffe, wo sich auch ein ganz anderes Miteinander aufbaut als in Berlin, wo alles anonym gewesen ist. Ich hätte da nicht länger wohnen können, sechs Jahre war schon grenzwertig – obwohl mir die Stadt eigentlich gut gefällt.

Frage: Sind Sie schon zu Hause?
Schmitz : Kann ich noch gar nicht, ich bin gerade mal zwei Monate hier. Aber ich fühle mich schon sehr wohl – aber zu Hause, nein, das wäre in diesem Moment übertrieben zu sagen. Es fühlt sich hier schon sehr sehr gut an. Ich finde die Menschen sehr sympathisch, sie sind ehrlich und zeigen Kante – sagen, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder wenn sie einen nicht mögen. Da wird nicht drum herum geredet, man spürt das direkt. Und das kommt dem Naturell der Rheinländer sehr gelegen. Meine Heimat ist Bonn, das kommt dem hier tatsächlich sehr nah.

13.06.2016

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Nur im Team kann man wirklich erfolgreich sein

Landeswettbewerb steht unter dem Motto „Mit Ball und Menschlichkeit“

NWZ oldenburg-kreis/lokalsport 13.6.2016 Peter Kratzmann:

Schwarz-Rot-Gold: Die Farben der Deutschen Nationalflagge dominierten an den elf Stationen in Hude. Der Landesverband des Jugendrotkreuzes hatte zum Landeswettbewerb eingeladen, und 80 Teilnehmer im Alter von sechs bis 16 Jahren aus den Ammerland sowie Stadt und Landkreis Oldenburg waren zu dem Wettstreit gekommen.
Passend zur Fußball-EM lautete das Motto „Mit Ball und Menschlichkeit“. Dabei drehte sich Vieles um Europa, wie zum Beispiel beim Erkennen der vorgespielten Nationalhymnen. Aber es ging auch um das Erste-Hilfe-Wissen. Auch hierzu gab es mögliche Szenarien mit verletzten Fußballfans, die es zu versorgen galt.
Im Wettbewerb ging es für die insgesamt zehn angetretenen Gruppen aus den drei Kreisverbänden sowie aus dem Schulsanitätsdienst-Gruppen der Kooperativen Gesamtschule Rastede und des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht nicht nur darum, zu punkten, sondern auch praktische Erfahrung bei Erste-Hilfe-Maßnahmen zu sammeln. „Kreativität, Kommunikation und vor allem Teamwork sind gefragt“, so Jugendrotkreuz-Landesleiter Stefan Strodthoff.
Am Abend hatte Stefan Strodthoff auch die Ergebnisse parat. In der Stufe I (6 bis 12 Jahre) gewann die Mannschaft Rastede 1 (Kreisverband Ammerland) mit 615 Punkten. Platz zwei ging an Rastede 2 mit 595 Punkten. Platz drei gab es für die Gastgeber. Hude erreichte 566 Zähler. Die Huder hatte sich mit Gruppenleiterin Kim Birkholz auf den Landeswettbewerb vorbereitet.
In der Altersstufe II (13 bis 16 Jahre) siegte das Team der die KGS Rastede (Ammerland) mit 668 Punkten vor der Kooperativen Gesamtschule Rastede 1 (Ammerland) mit 632 Punkten. Auf Platz drei kam das Team des Gymnasiums Bad Zwischenahn Edewecht 1 (Ammerland) mit 629 Zählern. Der vierte Platz ging nach Apen (Ammerland), Platz fünf wiederum an das Gymnasium in Zwischenahn (2. Mannschaft), vor Hude und Oldenburg.
Der JRK-Bundeswettbewerb der Stufe II findet vom 7. bis 9. Oktober in Bühl im Landesverband Baden statt. Dorthin fahren somit die Sieger von der KGS Rastede.
Mit leeren Händen ging aber niemand nach Hause. „Wir haben für alle Teilnehmer und Gruppen einen Preis. Der soll für die Mühen und das zum Teil absolvierte Wettkampftraining Lohn sein“, erklärte Stefan Strodthoff.
Jugendrotkreuz-Gruppen gibt es im Kreisverband Oldenburg-Land in Hude, Wardenburg und Ganderkesee. Leiter im Kreis ist Roar Abel. Der Kreisjugendleiter bedankt sich bei den örtlichen Geschäften, die den Wettbewerb unterstützt haben."

Das Team des Landesverbandes Oldenburg sagt dem DRK-Kreisverband Hude ganz herzlich Danke für die tolle und wirklich professionelle Unterstützung bei der Durchführung des Wettbewerbes.

10.06.2016

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Kinder aus Flüchlings- und deutschen sozial benachteiligten Familien strahlten


(NWZ 10.6.2016/ Text und Bild: Frank Jacob)

Gut ausgerüstet: Mädchen und Jungen, deren Eltern mit ihnen nach Deutschland geflohen waren, bekamen vom Deutschen Roten Kreuz in Rastede ebenso wie Kinder aus Familien des Ortes, denen es finanziell nicht gut geht, Schulranzen geschenkt. Dazu gab es weitere nützliche Utensilien wie Brotdose, Trinkflasche und Tuschkasten.
Bei der Übergabe in der DRK-Bereitschaft „Rote Buche“ strahlten die 16 Kinder gleichermaßen übers ganze Gesicht, als sie die Schulranzen erhielten.
„Wir haben uns überlegt, wie können wir gezielt helfen“, erzählt Sabine Aden vom Roten Kreuz. Nichts sei wichtiger als Schule, meint sie und initiierte deshalb eine Aktion, durch welche die Kinder aus Flüchtlingsfamilien nach den Sommerferien gut ins Schulleben starten können.
Das Geld für die Anschaffung der Tornister stammt aus der großen NWZ -Weihnachtsaktion „Kinder helfen Flüchtlingskindern“. Wie berichtet, hatte die DRK-Flüchtlingshilfe einen Anteil aus den Spenden erhalten. „Wir haben daraufhin einen Antrag gestellt und 6400 Euro für unser Schulranzen-Projekt bewilligt bekommen“, berichtet Sabine Aden. "Selbstverständlich wurden paritätisch im Sinne der NWZ-Spender über die Kontakte in der Speisekammer und der Kleiderkammer Rastede auch Kinder einheimischer Familien mit bedacht."
Rund 60 Tornister wurden in den vergangenen Wochen bereits vom DRK verteilt. Kinder, die nach Rastede gekommen sind, und bereits schulpflichtig waren, wurden ausgestattet. Bei der jüngsten Übergabe erhielten nun elf Mädchen und fünf Jungen, die nach den Sommerferien eingeschult werden, einen Schulranzen, die über die Rasteder Firma Bakenhus beschafft wurden.
Die Kinder bekamen darüber hinaus jeweils eine Brotdose und Trinkflasche, eine Griffelmappe, einen Tuschkasten, einen Turnbeutel sowie Schere und Pinsel. „Wir werden so lange Kinder für die Schule ausstatten, bis das Geld aufgebraucht ist“, sagte Sabine Aden.
Das Familienservicebüro der Gemeinde Rastede unterstützte das Rote Kreuz bei der Aktion und schrieb jene Familien an, die für eine Tornisterspende in Frage kamen. Einige Kinder, begleitet von ihren Eltern, kamen zur Überabe auch mit den ehrenamtlichen Paten, die den Flüchtlingen bei der Integration in ihrem neuen Heimatort helfen.


06.06.2016

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Beim Probelauf filmte O 1 und berichtete über das DRK-Team


"Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen ging gestern ein starkes Team der DRK- Freiwilligendienste gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Landesgeschäftsstelle an den Start des Brunnenlaufs durch das Oldenburger Eversten Holz. Für viele Teilnehmer/innen war es der erste Volkslauf und viele waren die Strecke von 6,3 Kilometern vorher noch nie gelaufen! Neben einigen Top-Einzelzeiten haben wir als Team den 41.Platz von 81 gemeldeten Mannschaften erreicht. Für das erste Mal eine wirklich gute Platzierung. Wir sind super stolz auf unser Team und planen jetzt schon, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Großer Andrang herrschte auch an unserem DRK- Infostand, vor allem am Glücksrad. Ein großer Dank geht auch an das Jugendrotkreuz des Kreisverbandes Oldenburg Stadt, das uns so tatkräftig unterstützt hat.
Rundherum ein toller Tag!"
(Nadine Brandt, Orga-Team)