Aktuelles
Marion Janßen
Stellv. Landesgeschäftsführerin
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21.03.2017

Internationaler Tag gegen Rassismus


Rassistische Gewalt, Stereotypen in den Medien und Alltagsdiskriminierung begleiten uns auch im Jahr 2017. Deshalb bleibt der friedliche Widerstand gegen Rassismus eine alltägliche Herausforderung für unsere plurale und vielfältige Gesellschaft.

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville in Südafrika in Reaktion auf ein Gesetz über die Apartheid blutig niedergeschlagen und hat 69 Menschen das Leben gekostet. Daraufhin haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen.

Trotz der erreichten Fortschritte ernüchtern und alarmieren uns weiterhin Rassismus in Arbeitswelt und Schule und Diskriminierung gegenüber Migranten und Geflüchteten. Rassismus besteht fort auf allen Ebenen unserer Gesellschaft. Wenn sich Menschen beispielsweise in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in ihrer Existenz bedroht fühlen und Sündenböcke gesucht werden, verschärft sich Rassismus oft.
Der Internationale Tag bietet Gelegenheit, den Reichtum der kulturellen Vielfalt und aufrichtigen Respekt und Toleranz für unsere Mitmenschen zu betonen – respektiert einander und schafft damit eine bessere Welt!

16.03.2017

Gemeinsam gegen den Führungs- und Fachkräfte-Mangel

Der Fachkräftemangel nimmt bedrohliche Formen an. Für die meisten Pflegedienste ist es enorm schwierig, teilweise unmöglich, geeignete Pflegefachkräfte zu finden, was derzeit dazu führt, dass viele Pflegedienste, explizit auch in Niedersachsen, keine reinen Behandlungspflegen mehr annehmen können.

Auch im Deutschen Roten Kreuz sind die Untergliederungen nicht verschont geblieben.
Besonders betroffen sind neben dem Pflegebereich der Rettungsdienst, die pädagogischen und erzieherischen Berufe, aber inzwischen auch schon Berufsbilder aus dem Verwaltungs- und dem buchhalterischen Bereich.

So kamen in dieser Woche erstmals die oldenburgischen Kreisgeschäftsführer mit der Landesgeschäftsführung zusammen, um zu überdenken, welche Maßnahmen zu ergreifen seien, um auch kurzfristig das so dringend benötigte Fachpersonal rekrutieren zu können.
Dabei wurde auch mit Selbstkritik nicht gespart und erste Strategien festgelegt. Einig waren
alle darin, dass es unbedingt notwendig sei, nach Jahren des sehr zurückhaltenden Werbens offensiver gemeinsam nach Fachkräften zu suchen und dabei Synergien zu nutzen.
Besonders wichtig war allen Teilnehmern gleichermaßen:
Wir müssen wieder verstärkt der Öffentlichkeit vermitteln, welch attraktiver Arbeitgeber das Deutsche Rote Kreuz in der Region ist.

12.03.2017

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Uganda:

Rotes Kreuz produziert Trinkwasser für
40.000 Flüchtlinge aus Südsudan


Das Rote Kreuz hat in Uganda eine Wasseraufbereitungsanlage zur Versorgung von 40.000 Menschen in Betrieb genommen. „Wir freuen uns, dass wir das erste Trinkwasser zapfen und verteilen konnten. Das ist immer ein besonderer Moment, auf den wir schließlich konzentriert hingearbeitet hatten“, sagt DRK-Helfer Dieter Mathes. Mathes leitet das Team des Deutschen, Schwedischen und Österreichischen Roten Kreuzes, das die Anlage am Ufer des Weißen Nils aufgebaut hatte. „Wir können nun 600.000 Liter Trinkwasser pro Tag produzieren und planen bereits, diese Kapazität noch deutlich zu erweitern. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Flüchtlinge aus dem Südsudan, die in völlig überlasteten Camps in Nordwest-Uganda Zuflucht gefunden haben“, sagt Mathes.

„Die Versorgungslage in den Camps ist angespannt, insbesondere die Wasserversorgung ist für die vielen Menschen völlig unzureichend. Insgesamt befinden sich mehr als 700.000 südsudanesische Flüchtlinge in Uganda. Über 80 Prozent der Flüchtlinge sind Frauen und minderjährige Kinder“, sagt Mathes. Grund für den anhaltenden Zustrom von bis zu 3.000 neuen Flüchtlingen pro Tag sind die Eskalation der Gewalt im Südsudan sowie Dürre und Hunger in der Region.

Das achtköpfige, internationale Rotkreuz-Team war im Februar nach Uganda gereist, um das Ugandische Rote Kreuz dabei zu unterstützen, in Kamukamu im Bezirk Arua eine neue Wasserversorgung am Nil aufzubauen, die in einem ersten Schritt den etwa 85.000 Bewohnern des Flüchtlingscamps „Rhino“ zugute kommen soll. Der Einsatz ist zunächst für vier Monate geplant und wird mit Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. „Das Camp Rhino befindet sich etwa 10 Kilometer vom Nil und unserer Anlage dort entfernt. Das Wasser muss also in Tankwagen transportiert werden“, sagt Mathes.

„Wir dürfen Uganda mit den Problemen nicht alleine lassen. Nachhaltige Hilfe ist notwendig. Das gilt sowohl für die Flüchtlinge, aber auch für die Einheimischen, die sie aufnehmen“, sagt DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, die sich bei einem Besuch im Herbst vergangenen Jahres selbst ein Bild von der Lage vor Ort gemacht hat.


Wir bitten dringend um Spenden für die Flüchtlinge in Uganda:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

22.02.2017

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Rotkreuz-Aufbauseminar abgeschlossen

An letzten Wochenende haben 15 Teilnehmer aus den DRK-Kreisverbänden Ammerland, Cloppenburg, Oldenburg-Land, Oldenburg-Stadt, Varel-Friesische-Wehde, Vechta (Landesverband Oldenburg) und Bremervörde (Landesverband Niedersachsen) ihre Kenntnisse über das Deutsche Rote Kreuz und die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung vertieft.

Aufbauend auf das DRK- Einführungs-seminar wurde der Aufbau der Organisation anhand der Satzungen und Statuten, die Anerkennungsbedingungen für nationale Rotkreuzgesellschaften, das Humanitäre Völkerrecht, Ordnungen und Vorschriften sowie externe und interne Aufgaben erarbeitet.

Das Rotkreuz-Aufbauseminar ist eines von zwei Basisseminaren für die weiterführende Qualifizierung für ehrenamtliche Leitungskräfte.

24.01.2017

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Fach- und Führungskräfte Kongress 2017


Vom 24. bis zum 26. März findet im europaweit einzigen DJH Resort in Neuharlingersiel ein Führungskräfte-Kongress statt, der alle vier Gemeinschaften des DRK- Landesverbandes Oldenburg, das Jugendrotkreuz, die Bereitschaften, die Wohlfahrts- und Sozialarbeit und die Wasserwacht an einem Fortbildungswochenende zusammenführt. Dabei geht es u.a. um gemeinschaftsübergreifende strategische Themen, wie z. B. dem Ausbau der hauptamtlichen Unterstützungsstrukturen im Landesverband und in den Mitgliedsverbänden.

23.01.2017

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Für ehrenamtliche Leitungsaufgaben qualifiziert


17 angehende ehrenamtliche Führungs- bzw. Leitungskräfte aus den DRK- Kreisverbänden Ammerland (1), Cloppenburg (1), Jeverland (3), Oldenburg-Land (3), Oldenburg-Stadt (6) und Wesermarsch (3) haben sich am diesem Wochenende für ihre anspruchsvolle Aufgabe weiter qualifiziert. Neben einem persönlichen Entwicklungsplan haben sie dynamische Gruppenprozesse kennengelernt, Kommunikationsregeln erprobt, Konflikte gelöst und Gruppenmitglieder motiviert. Das besuchte Seminar "Leiten- und Führen von Gruppen", ist eines von zwei Basisseminaren für Helferinnen und Helfer, die eine Leitung- oder Führungsaufgabe in den ehrenamtlichen Gemeinschaften des DRK übernehmen wollen.

19.01.2017

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Rotes Kreuz trauert um 70 getötete Zivilisten


Das Deutsche Rote Kreuz ist tief betroffen über den Tod von rund 70 Zivilisten und 6 Helfern des Nigerianischen Roten Kreuzes durch den Beschuss eines Flüchtlingscamps in der nigerianischen Stadt Rann. Mehr als 100 weitere Menschen wurden verletzt, darunter auch 13 nigerianische Rotkreuz-Helfer, einige von ihnen schwer. "Wir sind traurig über den Verlust von 6 Rotkreuz-Helfern und mehr als 70 Zivilisten und sind zugleich bestürzt, dass ein Zwischenfall dieser Größenordnung aufgetreten ist“, sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. "Wir sind in Gedanken bei den Verletzten und den Angehörigen der Toten. Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl.“


Die getöteten und verletzten lokalen Rotkreuz-Helfer gehörten zu den Teams, die ein Camp mit rund 25.000 Binnenflüchtlingen versorgen. Zum Zeitpunkt des Beschusses waren sie gerade dabei, Nahrungsmittel an die Menschen im Camp auszugeben. Zu dem Zwischenfall war es gekommen, weil nigerianischen Regierungsangaben zufolge ein Pilot der nigerianischen Armee das Flüchtlingscamp versehentlich beschossen hatte. Unmittelbar nach dem Zwischenfall startete ein chirurgisches Team des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) nach Rann und versorgte rund 100 Verletzte.

"Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie essentiell wichtig der Schutz und die Sicherheit von Zivilisten und Helfern in bewaffneten Konflikten sind. Es ist nicht akzeptabel, dass Zivilisten getötet und verwundet wurden. Helfer müssen sicher ihre lebensrettende Arbeit tun können, wo sie gebraucht werden - ohne Angst zu haben, ihr Leben dabei zu verlieren. Alle Konfliktparteien müssen ihren Verpflichtungen aus dem humanitären Völkerrecht nachkommen, damit die Zivilbevölkerung und humanitäre Helfer von Gewalt und bewaffneten Konflikten verschont werden“, fuhr Seiters fort.


13.01.2017

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Professionelle Umsorgung der Benefizkonzerte


Für dieses Team des DRK-Kreisverbandes Oldenburg-Stadt war es eine Selbstverständlichkeit, die Besucher des Benefiz-Symphoniekonzertes am 12. Januar zu Gunsten der NWZ-Weihnachtsaktion 2016 zu umsorgen, während in der Ohmsteder Kirche DRK-Präsident Dieter Holzapfel das Weltklasse "Desaga Solisten Chamber Orchestra" dirigierte. So bekamen die Gäste drinnen ein begeisterndes Konzert geboten, während die Rotkreuz-Aktiven vor Kirche aus mehreren aufgeboten Fahrzeugen heraus die rettungsdienstliche und Pausen-Imbiss-Versorgung übernahmen.
Ein Gesamtpaket, das sicherlich auch mit zum großen Erfolg des Abends beitrug.

Einen Abend später trugen freundliche Rotkreuzhelferinnen um Nele Seliga herum gekonnt mit dazu bei, die Zuhörer des Benefizkonzertes im Dannemann-Forum Westerstede ebenfalls in der Pause zu verwöhnen.


05.01.2017

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Uganda: Eine Million Flüchtlinge aus Südsudan bis Jahresmitte erwartet


Das Deutsche Rote Kreuz appelliert an die internationale Staatengemeinschaft, Uganda bei der Hilfe für Flüchtlinge stärker zu unterstützen. „Jeden Tag kommen rund 2.500 neue Flüchtlinge aus dem Südsudan in Uganda an. 80 Prozent davon sind Frauen und Kinder. Bis Jahresmitte rechnen wir mit insgesamt einer Million Flüchtlingen. Wir dürfen Uganda mit dieser großen Herausforderung nicht alleine lassen“, sagt DRK-Vizepräsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg nach einem Besuch mehrerer Hilfsprojekte in Uganda.

„Schon jetzt nimmt kein anderes Land in Afrika mehr Flüchtlinge auf als Uganda. Die im letzten Sommer neu eröffnete Flüchtlingssiedlung Bidibidi im Norden Ugandas bietet jetzt bereits über 200.000 Menschen Schutz und ist damit das am rasantesten wachsende Flüchtlingslager der Welt. Deshalb ist dort dringend langfristige Hilfe notwendig, um die Menschen aus dem Südsudan, die vor den dortigen Kämpfen fliehen, zu unterstützen und sie in Uganda zu integrieren. Ziel muss es dabei sein, dass die Flüchtlinge ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können“, sagt die DRK-Vizepräsidentin.

Seit dem erneuten Ausbruch des Bürgerkrieges im Südsudan im Dezember 2013 ist das Deutsche Rote Kreuz mit Projekten für südsudanesische Flüchtlinge in Uganda aktiv. „Wir verbessern die Trinkwasserversorgung, indem wir Brunnen nicht nur für die Flüchtlinge, sondern auch für die einheimische Bevölkerung bohren, die ebenso unter einem Mangel an Trinkwasser leidet“, sagt Donata von Schenck.

Das DRK unterstützt gemeinsam mit dem Ugandischen Roten Kreuz den Bau von einfachen Unterkünften und Latrinen und betreibt Aufklärung bei der Hygiene. Außerdem stellt das DRK Saatgut und Ackerbaugeräte zur Verfügung und berät die Flüchtlinge, wie sie ihre Ernteerträge verbessern können. „Ein Teil unserer bisherigen Arbeit wird durch die Bundesregierung finanziell unterstützt, zur Fortführung der Nothilfe sind wir aber dringend auf private Spenden angewiesen“, sagt Donata von Schenck.

Das DRK bittet dringend um Spenden für die Flüchtlinge in Uganda:
IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Nothilfe Afrika

03.01.2017

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Spendenübergabe - Likedeeler schließen Wunschbaum-Aktion ab


Inzwischen wissen die „Oldenbürger“ schon, dass die Likedeeler an zwei Samstagen in der Adventszeit mit ihrem 5 Meter hohen Wunschbaum in der Haarenstraße stehen und Kinderwünsche an interessierte Passanten verteilen.
Die Likedeeler (niederdeutsch = „Gleichteiler“) sind ein Zusammenschluss von jungen und junggebliebenen, ambitionierten Freunden, gegründet 2009 durch Timo Roßkamp und Christian Heß für lockere Treffen dieses Kreises mit der Absicht, Gutes bewirken zu wollen.

Kurz vor Heilig Abend verteilten die Likedeeler dann alle über 200 Geschenke an die verschiedenen Institutionen wie die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Oldenburg, den Kinderhilfsbund und den Brötjehof. Währenddessen schenkten die Likedeeler gegen eine freiwillige Spende Glühwein und Kinderpunsch aus. Dabei erlösten sie 700 Euro, die dem Präsidenten des DRK-Landesverbandes Oldenburg Dieter Holzapfel am 2. Januar gemeinsam mit beteiligten Kaufleuten der Haarenstraße übergeben wurden. Das Geld wird für die Beschaffung von Materialien für die spielerische Sprachförderung innerhalb des Projektes „Deutsche Kinder vermitteln Flüchtlingskindern die deutsche Sprache – authentisch, spielerisch und mit viel gemeinsamem Spaß“ verwendet.



19.12.2016

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Cirkus- Projekt - Zeichen "gesetzt""

"Manege frei" hieß es am vergangenen Samstag und Sonntag in Rastede

Ein ganz besonderes Integrationsprojekt erreichte in dem jeweils gut gefüllten Zirkuszelt vor begeistertem und angerührtem Publikum sein Finale.

Das Jugendrotkreuz im Ammerland konnte in einem eigenen Mitmachzirkus einheimische Kinder und Kinder aus Flüchtlingsfamilien erfolgreich zusammenbringen. Finanziert wurde das Projekt mit Geld aus der NWZ -Weihnachtsaktion 2015 "Kinder helfen Flüchtlingskindern". Ohne diese Unterstützung wäre die Aktion nicht durchzuführen gewesen. Allerdings können die Ausgaben zumeist als Investition in die Zukunft gesehen werden.
Ab 2017 können alle Rotkreuzverbände im Oldenburger Land von den Anschaffungen und ausgearbeiteten Materialien profitieren, um dann auch in anderen Landkreisen evtl. ein langfristig angelegtes Integrationsprogramm erster Güte starten zu können.


Der vorläufige Höhepunkt dieses Rasteder Projekts waren zwei öffentliche Auftritte der 70 Kinder am 18. Dezember. Hinter ihnen lagen 6 Monate mit viel gemeinsam verbrachter Zeit in den Planungs- und Trainingsphasen; eine Bereicherung für deutsche und Flüchtlingskinder, in denen sie eine verschworene Gemeinschaft und Freunde wurden.


Die vielen Menschen, die sich unter dem Dach "DRK-Landesverband Oldenburg" seit Sept. 2015 um die Flüchtlinge im Oldenburger Land bemühten und ihnen ein besseres Zurechtfinden in unserem Land ermöglichten, hatten auf Einladung der DRK-Kreisverbände und des Landesverbandes bereits am 17.12. Gelegenheit, das wirklich professionell aufgestellte Programm in einer Sondervorstellung nur für sie anzuschauen. Mit den kostenlosen Eintrittskarte sagte das Rote Kreuz noch einmal "Danke" für das anhaltende Engagement.

Auch Präsident Holzapfel, Vizepräsidentin Müller, die Landesleiterin Sozialarbeit Aden, der JRK-Landesleiter Roar Abel, alle Präsidiumsmitglieder des DRK-Landesverbandes, und der Leitende Redakteur der NWZ-Weihnachtsaktionen Westerhoff ließen es sich nicht nehmen, sich die Vorstellung anzusehen.
Ihr einhelliges Urteil: Sehr gelungen, Respekt vor den jungen Leuten, die dieses Projekt auf die Beine stellten!

Auch JRK-Bundesleiter Marcus Janssen und sein Stellvertreter Thomas Grochtdreis waren angereist und hatten sichtlich Freude an den tollen Vorführungen der Zirkuskinder.
Dass beide die weite Anreise nicht scheuten, zeigt noch einmal die Bedeutung des Projektes auf und macht deutlich, dass auch andere JRK-Gruppen dieses Projekt für sich nutzen sollten.

05.12.2016

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Neue Zugführer im Landesverband Oldenburg

Am 27. November legten 9 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus den DRK-Kreisverbänden Ammerland (3), Cloppenburg (1), Delmenhorst (1), Jeverland (2), Oldenburg-Stadt (2) in Schillig ihre praktische Prüfung zum Zugführer von DRK- Einsatzformationen in Zugstärke ab. Die theoretischen Kenntnisse mussten sie bereits in einer Prüfung am 22. Oktober in Oldenburg nachweisen.

Vorausgegangen ist eine Ausbildung gemäß Ausbildungsordnung des Deutschen Roten Kreuzes in der nach abgeschlossenen Grund- und Fachdienstausbildung zunächst eine Basisausbildung Leiten und Führen (32 Stunden), einer 40 Stunden Ausbildung zum Gruppenführer und schließlich das 40 Stunden umfassende Seminar zum Zugführer.
Das Seminar wurde vom Lehrkräfteteam des DRK Landesverbandes und diversen Fachreferenten durchgeführt. Es war der Pilotlehrgang der "neuen" Führungskräfteausbildung im DRK Landesverband Oldenburg, die nach einem neuem Curriculum durchgeführt wurde. Im Seminar wurden theoretische Kenntnisse in Recht und Gefahrenabwehr vermittelt, sowie verschiedene fiktive Schadenslagen in praktischen Übungen abgearbeitet.
Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.

05.12.2016

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Internationaler Tag der Freiwilligen

DRK-Präsident: Bedingungen für ehrenamtliche weiter verbessern

Das Deutsche Rote Kreuz wird auch im nächsten Jahr wieder Tausende Helfer qualifizieren und weiterbilden, um sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu unterstützen. „Besonders wichtig ist das gegenwärtig in der Flüchtlingshilfe, wo das DRK in rund 320 Unterkünften mehr als 40.000 Flüchtlinge betreut. Diese Projekte leben vom Engagement ehrenamtlicher Helfer. Darunter sind auch viele, die bisher noch nie etwas mit dem DRK zu tun hatten.“ sagte DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember.

Der DRK-Präsident begrüßte, dass das Förderprogramm der Bundes-Integrationsbeauftragten Aydan Özoğuz über 2016 hinaus verlängert wird. In den letzten 15 Monaten konnten im Rahmen dieses Förderprogramms im DRK 750 Koordinatoren weitergebildet und mehr als 6.500 Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe geschult werden. Rund 30.000 Flüchtlinge profitierten durch eine verbesserte Beratung und Betreuung. Seiters: „Wir haben aus eigener Kraft in den letzten Jahren bereits in vielen unserer fast 500 Kreisverbände hauptamtliche Ehrenamtskoordinatoren eingesetzt, die für die Unterstützung der freiwilligen Helfer zuständig sind. Doch wir brauchen die Unterstützung von Gesellschaft und Politik, um ausreichende Strukturen für das Ehrenamt anbieten zu können.“

Mit seinen 400.000 ehrenamtlichen Mitgliedern ist das DRK bundesweit ein wichtiger Partner der Behörden im Katastrophenschutz sowie der Wohlfahrts- und Sozialarbeit als Teil der Zivilgesellschaft in der Bundesrepublik. Als Mitglied der Internationalen Föderation der Rotkreuz-und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC) ist das Deutsche Rote Kreuz Teil der weltweit größten Freiwilligen-Bewegung mit rund 17 Millionen Aktiven.


21.10.2016

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"Wasserretter" ausgebildet

Nach drei Wochenenden und über 70 Zeitstunden ist der 2.Durchgang
"Wasserretter" in Oldenburg geschafft. Alle Teilnehmer konnten die Grundausbildung erfolgreich abschließen.

Mit dabei waren:
DRK -Landesverband Oldenburg e.V., Wasserwacht - DRK -Kreisverband Oldenburg-Stadt e.V., DRK -Bereitschaft Sedelsberg, DRK -Bereitschaft Diepholz - Tarek Spreen, Johannes Neumann, Rike Werweiß, Matthias Hanneken, Britta Hanneken, Philippe Dilger, Finn Loschen, Florian Thormählen, Jonny Guy.
Als Unterstützer mit dabei: Sanitätsbereitschaft DRK- Kreisverband Oldenburg-Stadt und die KSGH.


13.06.2016

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Nur im Team kann man wirklich erfolgreich sein

Landeswettbewerb steht unter dem Motto „Mit Ball und Menschlichkeit“

NWZ oldenburg-kreis/lokalsport 13.6.2016 Peter Kratzmann:

Schwarz-Rot-Gold: Die Farben der Deutschen Nationalflagge dominierten an den elf Stationen in Hude. Der Landesverband des Jugendrotkreuzes hatte zum Landeswettbewerb eingeladen, und 80 Teilnehmer im Alter von sechs bis 16 Jahren aus den Ammerland sowie Stadt und Landkreis Oldenburg waren zu dem Wettstreit gekommen.
Passend zur Fußball-EM lautete das Motto „Mit Ball und Menschlichkeit“. Dabei drehte sich Vieles um Europa, wie zum Beispiel beim Erkennen der vorgespielten Nationalhymnen. Aber es ging auch um das Erste-Hilfe-Wissen. Auch hierzu gab es mögliche Szenarien mit verletzten Fußballfans, die es zu versorgen galt.
Im Wettbewerb ging es für die insgesamt zehn angetretenen Gruppen aus den drei Kreisverbänden sowie aus dem Schulsanitätsdienst-Gruppen der Kooperativen Gesamtschule Rastede und des Gymnasiums Bad Zwischenahn-Edewecht nicht nur darum, zu punkten, sondern auch praktische Erfahrung bei Erste-Hilfe-Maßnahmen zu sammeln. „Kreativität, Kommunikation und vor allem Teamwork sind gefragt“, so Jugendrotkreuz-Landesleiter Stefan Strodthoff.
Am Abend hatte Stefan Strodthoff auch die Ergebnisse parat. In der Stufe I (6 bis 12 Jahre) gewann die Mannschaft Rastede 1 (Kreisverband Ammerland) mit 615 Punkten. Platz zwei ging an Rastede 2 mit 595 Punkten. Platz drei gab es für die Gastgeber. Hude erreichte 566 Zähler. Die Huder hatte sich mit Gruppenleiterin Kim Birkholz auf den Landeswettbewerb vorbereitet.
In der Altersstufe II (13 bis 16 Jahre) siegte das Team der die KGS Rastede (Ammerland) mit 668 Punkten vor der Kooperativen Gesamtschule Rastede 1 (Ammerland) mit 632 Punkten. Auf Platz drei kam das Team des Gymnasiums Bad Zwischenahn Edewecht 1 (Ammerland) mit 629 Zählern. Der vierte Platz ging nach Apen (Ammerland), Platz fünf wiederum an das Gymnasium in Zwischenahn (2. Mannschaft), vor Hude und Oldenburg.
Der JRK-Bundeswettbewerb der Stufe II findet vom 7. bis 9. Oktober in Bühl im Landesverband Baden statt. Dorthin fahren somit die Sieger von der KGS Rastede.
Mit leeren Händen ging aber niemand nach Hause. „Wir haben für alle Teilnehmer und Gruppen einen Preis. Der soll für die Mühen und das zum Teil absolvierte Wettkampftraining Lohn sein“, erklärte Stefan Strodthoff.
Jugendrotkreuz-Gruppen gibt es im Kreisverband Oldenburg-Land in Hude, Wardenburg und Ganderkesee. Leiter im Kreis ist Roar Abel. Der Kreisjugendleiter bedankt sich bei den örtlichen Geschäften, die den Wettbewerb unterstützt haben."

Das Team des Landesverbandes Oldenburg sagt dem DRK-Kreisverband Hude ganz herzlich Danke für die tolle und wirklich professionelle Unterstützung bei der Durchführung des Wettbewerbes.