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Wasserwacht
Wassersport macht Spaß.
Schwimmen, surfen, segeln, sind ein beliebter Ausgleich für den
Stress des Alltags. Doch im Wasser lauern Gefahren - oft sogar tödliche.
Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Unachtsamkeit sind Gründe für
manch tragisches Ende eines Tages, der so schön begonnen hat. Ein Glück, dass jemand am Wasser wacht - die
Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. Das sind über 110 000
Frauen und Männer, die in unzähligen Wachstunden darauf achten,
Menschen vor Schaden zu bewahren. Ihre Aufgaben sind vielseitig,
doch alle erfordern Mut, viel Engagement und den Willen zur
gemeinschaftlichen Arbeit. Sie riskieren ihr Leben, um das
anderer zu retten.
Die Taucher der Wasserwacht müssen zum
Beispiel die Insassen von Fahrzeugen, die ins Wasser gestürzt
sind, bergen. Das ist harte Arbeit unter oft schwierigsten
Bedingungen. Und es muss schnell gehen, denn meist ist es ein
Wettlauf um Leben und Tod. Nur die Besten können Rettungstaucher
der Wasserwacht werden. Sie müssen vollkommen gesund sein und
ständig trainieren.
Wer nicht schwimmen kann, muss das Wasser fürchten.
Verliert er den Grund unter den Füßen, gerät er leicht
in Panik - und das bedeutet Lebensgefahr. Ausbilder der Wasserwacht geben
Schwimmunterricht. Vor allem Kinder sollten Schwimmen lernen,
denn sie schaffen es leichter als Erwachsene. Sie verlieren die Angst vor
dem Wasser, lernen aber auch die Gefahren des nassen Elements
kennen. Das ist wichtig.
So mancher Boots-Fan ärgert sich über die Wasserwacht, wenn
sie mit schnellen Rettungsbooten über Gewässer flitzen, auf
denen Motorboote allgemein verboten sind: Die dürfen - warum ich
nicht?
Die Wasserwacht freilich führt nicht zum
Vergnügen. Es geht um schnelle Rettung von Verunglückten weitab vom Ufer.
Segler etwa, die im Sturm gekentert sind, können nicht auf Hilfe
mit dem Ruderboot warten.



Wasserwacht