Marion Janßen
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Wasserwacht

Wassersport macht Spaß.
Schwimmen, surfen, segeln, sind ein beliebter Ausgleich für den Stress des Alltags. Doch im Wasser lauern Gefahren - oft sogar tödliche.

Wasserwacht

Leichtsinn, Selbstüberschätzung und Unachtsamkeit sind Gründe für manch tragisches Ende eines Tages, der so schön begonnen hat. Ein Glück, dass jemand am Wasser wacht - die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes. Das sind über 110 000 Frauen und Männer, die in unzähligen Wachstunden darauf achten, Menschen vor Schaden zu bewahren. Ihre Aufgaben sind vielseitig, doch alle erfordern Mut, viel Engagement und den Willen zur gemeinschaftlichen Arbeit. Sie riskieren ihr Leben, um das anderer zu retten.
Die Taucher der Wasserwacht müssen zum Beispiel die Insassen von Fahrzeugen, die ins Wasser gestürzt sind, bergen. Das ist harte Arbeit unter oft schwierigsten Bedingungen. Und es muss schnell gehen, denn meist ist es ein Wettlauf um Leben und Tod. Nur die Besten können Rettungstaucher der Wasserwacht werden. Sie müssen vollkommen gesund sein und ständig trainieren.
Wer nicht schwimmen kann, muss das Wasser fürchten. Verliert er den Grund unter den Füßen, gerät er leicht in Panik - und das bedeutet Lebensgefahr. Ausbilder der Wasserwacht geben Schwimmunterricht. Vor allem Kinder sollten Schwimmen lernen, denn sie schaffen es leichter als Erwachsene. Sie verlieren die Angst vor dem Wasser, lernen aber auch die Gefahren des nassen Elements kennen. Das ist wichtig.

Rettungsboot

So mancher Boots-Fan ärgert sich über die Wasserwacht, wenn sie mit schnellen Rettungsbooten über Gewässer flitzen, auf denen Motorboote allgemein verboten sind: Die dürfen - warum ich nicht?
Die Wasserwacht freilich führt nicht zum Vergnügen. Es geht um schnelle Rettung von Verunglückten weitab vom Ufer. Segler etwa, die im Sturm gekentert sind, können nicht auf Hilfe mit dem Ruderboot warten.