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Fernmeldedienst

Fernmeldedienst

Der Bereich Information und Kommunikation ist ein wichtiger Faktor für das DRK. Dies gilt insbesondere für den Rettungsdienst aber auch in der täglichen Rotkreuzarbeit bei Sanitätsdiensten und im Katastrophenschutz. Neben Telefon, Fax und Mobiltelefon werden hier die Aufgabenfelder überwiegend über Funk abgewickelt. Alarmierung, Einsatzführung, Einsatzlenkung und Übermittlung der Einsatztaktik sind ohne Funk heute nicht mehr vorstellbar, wenn auch festzustellen ist, dass mit der Einführung flächendeckender Mobilfunknetze eine teilweise Verlagerung auf diesen Bereich stattfindet.
Bewährt: Analoger Funkverkehr Zusammen mit anderen Hilfsorganisationen sind dem DRK Frequenzen im analogen Funknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zugewiesen. Das derzeit verwendete analoge Funksystem zeichnet sich zwar durch eine hohe Zuverlässigkeit und einfache Anwendung aus, es entspricht aber in punkto Sicherheit und Leistungsfähigkeit sowie der heutigen unabdingbaren Fähigkeit zur Datenübertragung in keiner Weise mehr den Erfordernissen und dem Stand der Technik. Die bisherige analoge Technik wird nach Ansicht der Experten noch mehrere Jahre Bestand haben und damit auch weiter den Funkverkehr im DRK sicherstellen. Der DRK Landesverband Oldenburg betreibt am Sender Steinkimmen eine überörtliche Relaisfunkstelle, die den Einzugsbereich des Landesverbandes (von Vechta bis an die friesische Nordseeküste) ausleuchtet. Hierüber kann bei besonderen Einsatzlagen der Funkverkehr zwischen den Kreisverbänden, den jeweiligen Einsatzleitungen und dem Einsatzstab des Landesverbandes durchgeführt werden.

Neu: Einführung eines digitalen Sprech- und Datenfunksystems Basierend auf dem Schengener Abkommen einigten sich die Innenminister/-senatoren der Länder im Jahre 2000 auf die Einführung eines digitalen Funksystems.
Bund und Länder schlossen am 18.12.2003 ein Dachvereinbarung mit dem gemeinsamen Ziel, unter dem Vorbehalt der haushaltsrechtlichen Ermächtigungen, für die BOS gemeinsam ein mit bundeseinheitlicher Technik ausgestattetes digitales Sprech- und Datenfunksystem einzuführen und als Gesamtnetz bis spätestens Ende 2010 in Betrieb zu nehmen. Eine Projektgruppe „netzwerk-BOS” wird eingerichtet.

Die Landesregierung Niedersachsen hat am 2.3.2004 ihre Beteiligung an dem neuen digitalen Funknetz beschlossen. Die „Lenkungsgruppe Digitalfunk Niedersachsen” hat ihre Arbeit aufgenommen. Der Lenkungsgruppe sowie der Projektleitung stehen ein gemeinsames Projektbüro sowie eine Controllingstelle zur Seite, vier Teilprojekte sind der Projektleitung direkt unterstellt. (Recht/Finanzen, Taktik, Technik sowie Fortbildung/Öffentlichkeitsarbeit)
Das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums hat am 19.5.2004 Informationen zum Vergabeverfahren für die Einführung des Digitalfunks dem Amt für Amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaft zur Veröffentlichung übermittelt. Sie dienen der Information des Marktes und sind damit ein wichtiges Signal an die Unternehmen, die sich am Vergabeverfahren beteiligen wollen. Um einer möglichst großen Anzahl von Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich mit den von ihnen entwickelten Technologien zu beteiligen, ist die vorherige Feststellung auf einen bestimmten technischen Standard nicht vorgesehen. Sämtliche Planungs- und Realisierungsmaßnahmen orientieren sich an dem Ziel, ein Digitalfunknetz zu errichten, dass die Sicherheitsanforderungen der Bedarfsträger erfüllt.