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Lokales Engagement: DRK Begegnungszentrum KAISER 19 für den Deutschen Nachbarschaftspreis 2020 nominiert

Aus über 900 Bewerbungen bundesweit hat die nebenan.de Stiftung 107 herausragende Projekte für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert. Eines davon ist unser DRK Begegnungszentrum KAISER 19 in Oldenburg, das damit zu den besten lokalen Projekten in Niedersachsen zählt.

 

Der seit 2017 bestehende Preis zeichnet Initiativen aus, die sich in ihrer Nachbarschaft für ein offenes, solidarisches, nachhaltiges und demokratisches Miteinander engagieren, und ist mit insgesamt über 58.000 Euro dotiert.

Die Nominierung zeigt, dass wir mit unserem Engagement auf dem „richtigen Weg“ sind und nachweislich einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Darauf sind wir stolz. Mit der Nominierung haben wir nun die Chance auf einen der Landes- und Bundespreise.  

 

Unser Projekt
„Begegnungszentrum KAISER 19“:

Das Deutsche Rote Kreuz fördert ein gleichberechtigtes, friedliches und respektvolles Zusammenleben aller Menschen, ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, kulturellen Prägung oder weltanschaulichen Überzeugung. Unter dem Motto „MITEINANDER. FÜREINANDER.“ finden im DRK Begegnungszentrum KAISER 19 in Oldenburg ehrenamtlich Engagierte und Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte zusammen. Sowohl im sprachlichen als auch im kulturellen und sozialen Bereich werden Brücken gebaut und man vernetzt sich. Viele der Ehrenamtlichen sind selbst zugewandert, und so ist das Begegnungszentrum ein Ort, an dem jede/r seine eigenen (beruflichen) Fähigkeiten einbringt und anderen zur Verfügung stellt. Kurse zur Kompetenzerweiterung (beispielsweise Sprachkurse, PC-Kurse, Mobilitätsstärkung) sollen den Übergang der Zugewanderten in eine berufliche Tätigkeit und ihre Integration in die Gesellschaft erleichtern.

Wie überall führte die Corona-Pandemie zu Beginn auch bei den Zugewanderten zu Sorge und Isolation, da die vertrauten Helferstrukturen plötzlich nicht mehr, bzw. nur noch stark reduziert, in Anspruch genommen werden konnten. Das KAISER 19 etablierte daraufhin ein neues Helferssystem: Ehrenamtliche boten ihre Unterstützung bei Einkäufen oder Botengängen an. Eine Maskenschneiderei wurde ins Leben gerufen, die alle Ehrenamtlichen und später auch weitere Interessierte mit Mund-Nasen-Masken versorgte. Die Sprachförderung wurde direkt nach dem Lockdown in Kleingruppen fortgeführt. Nach dem Lock-Down bot das KAISER 19 für den Wiedereinstieg in die Schule die Aufarbeitung von Lernstoff in Form von Nachhilfe für Kinder an.

Die Krise hat das Oldenburger Begegnungszentrum auf eine harte Probe gestellt und gezeigt, dass das Motto „MITEINANDER. FÜREINANDER“ auch und erst recht in Krisenzeiten gelebt wird.

 

Wie geht es weiter?

Die unabhängigen Expertenjurys der Bundesländer werden Ende September aus allen nominierten Projekten 16 Landessieger auswählen, die bei der Preisverleihung am 10. November 2020 in Berlin ausgezeichnet werden und ein Preisgeld von 2.000 Euro erhalten. Alle Landessieger bekommen zudem die Chance auf die Auszeichnung zum Bundessieger. Die Bundesjury wird unter allen Landessiegern drei Bundessieger (1. Platz 10.000 Euro, 2. Platz 7.000 Euro und 3. Platz 5.000 Euro) bestimmen. 

Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Landessieger startet die Abstimmung zum Publikumspreis „Coronahilfe“. Daran nehmen alle nominierten Projekte teil, die sich in der Coronakrise engagiert und schnelle Nachbarschaftshilfe geleistet haben. Das KAISER 19 ist ebenfalls dabei! Die Preisverleihung findet am 10. November digital statt.

Weitere Informationen: www.nachbarschaftspreis.de

Soziale Medien: #nachbarschaftspreis #wirnachbarndas #nachbarschaftshilfe

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/Redaktion