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DRK-Bundeswettbewerb: Großartiger 6. Platz der Bereitschaft aus Garrel

Die DRK Bereitschaft Garrel hat den Landesverband würdig vertreten und beim 58. Bundeswettbewerb der Bereitschaften einen grandiosen 6. Platz erreicht.

 

Siegen. Vom 14. bis 16. September fand in Siegen der DRK-Bundeswettbewerb statt, bei dem erstmals der Bundeswettbewerb der Bereitschaften und der Bundeswettbewerb der Wasserwacht gemeinsam durchgeführt wurde. An der größten Begegnungsveranstaltung des Deutschen Roten Kreuzes im Jahr 2018 beteiligten sich insgesamt 35 Gruppen. Hinzu kamen zahlreiche Helfer, Notfalldarsteller, Schiedsrichter und Gäste, die an diesem Wochenende Siegens Innenstadt in eine Rotkreuz-Welt verwandelten. Besucher konnten sich auf dem „Markt der Möglichkeiten“ über die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Deutschen Roten Kreuzes und dessen Geschichte informieren.

Bundeswettbewerb der Bereitschaften

In der 58. Auflage des Bundeswettbewerbs der Bereitschaften traten die Sieger der DRK-Landeswettbewerbe gegeneinander an. Es nahmen 14 Bereitschaften teil, die im kameradschaftlichen Wettstreit ihr Können in der Ersten Hilfe, im Sanitäts- und Betreuungsdienst sowie im Bereich Technik und Sicherheit unter Beweis stellten. Hinzu kamen 2 Gruppen des Jugendrotkreuzes, die außer Konkurrenz teilgenommen haben.

Für den Landesverband Oldenburg trat die DRK Bereitschaft aus Garrel (Kreisverband Cloppenburg) an. Nach der Anmeldung, Begrüßung und Gruppenvorstellung am Freitag, stellten sich Gruppenführer Bernhard Meyer, Isabell Hukelmann, Marie Hinrichs, Jens Trommler, Thomas Rempe und Lennard Janßen am Samstag den Gruppen aus den anderen Landesverbänden. Der Wettbewerb bestand aus 12 Stationen. Nach einer Theorieaufgabe zu Beginn durchliefen die Teams einen über Siegens Innenstadt verteilten Parcours mit 11 Praxisaufgaben. Am Ende erreichte die Bereitschaft aus Garrel einen sehr guten 6. Platz.

Siegreich war die Bereitschaft aus Arheiligen (Kreisverbands Darmstadt-Stadt) für den Landesverband Hessen. Sie gewann auch den Sonderpreis „Menschliche Zuwendung/Patientenorientierung“. Das Podium wurde komplettiert von Bereitschaften aus den Landesverbänden Westalen-Lippe und Brandenburg.

Bundeswettbewerb der DRK-Wasserwacht und Deutsche Meisterschaft in Erster Hilfe

 

Im 42. Bundeswettbewerb der DRK-Wasserwacht traten 19 Mannschaften an. Den ersten Platz bei den Damen und den gemischten Mannschaften erreichten die Teams aus dem DRK-Landesverband Sachsen. Bei den Herren siegten die Rettungsschwimmer des Landesverbandes aus Bayern.

Integriert in den DRK-Bundeswettbewerb fand die „Deutsche Meisterschaft in Erster Hilfe“ statt. An der alle 35 Gruppen teilnahmen. Hierbei zählten nur die Ergebnisse aus den 7 Erste-Hilfe-Aufgaben des Parcours. Gewonnen haben die Rettungsschwimmer aus Dahlem (Kreisverband Euskirchen / DRK-Landesverband Nordrhein). Sie vertreten damit das Deutsche Rote Kreuz beim Europäischen Erste-Hilfe-Wettbewerb FACE (First Aid Convention Europe).

Erfolgreiche Begegnung

„Die DRK-Teams haben gezeigt, dass sie schnell und großartig reagieren können, wenn es um die Rettung von Menschenleben geht,“ lobte DRK-Generalsekretär Christian Reuter, „von jedem einzelnen Teilnehmer, Schiedsrichter, Organisationshelfer bis hin zu den Rotkreuz-Fans der Mannschaften waren alle mit ganzem Herzen dabei.“

Der Ausklang des DRK-Wettbewerbs bot mit Musik und Tanz am Samstagabend und einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag allen Teilnehmern und Helfer die Möglichkeit sich kennenzulernen, wiederzutreffen und auszutauschen. Alles in allem wurde in einem gelungenen Event die Kompetenz und die zukunftsweisende Zusammenarbeit von Wasserwacht, Bereitschaften und Jugendrotkreuz demonstriert.

Die DRK-Bereitschaften mobilisieren bundesweit rund 170.000 Ehrenamtliche in 8.000 Gruppen. Sie trainieren für den Einsatz bei Katastrophen und sichern bundesweit Veranstaltungen wie zum Beispiel Fußballspiele oder Konzerte sanitätsdienstlich ab. 

In der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes sind rund 140.000 Aktive, die in rund 3.000 Wachstationen an deutschen Badegewässern den Badebetrieb absichern. Rund 60.000 Menschen werden jährlich im Schwimmen und als Rettungsschwimmer ausgebildet.

Für die Ausübung ihrer Tätigkeit sind die Bereitschaften und die Wasserwacht auf Unterstützung angewiesen, denn zur Finanzierung der Ausrüstung sowie der Aus- und Weiterbildung ist das DRK auf Spenden angewiesen. Unterstützen Sie uns und helfen Sie Ihren Mitmenschen, indem Sie sich selbst im Roten Kreuz engagieren oder helfen Sie uns mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft.

 

Tim Völker
Redaktion/DRK LV Oldenburg