seg_buehnenbild.jpg Foto: D. Winter / DRK e.V.
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Katastrophenschutz

Ansprechpartner

Oliver Brinkhus
Leitung Servicestelle Ehrenamt

Tel: 0441/  9 21 79-18
oliver.brinkhus(at)lv-oldenburg.drk.de
Maria-von-Jever-Straße 2
26125 Oldenburg

Eine wichtige Aufgabe des Roten Kreuzes, die auch nach seinem Selbstverständnis hohen Rang besitzt, vollzieht sich in der Mitwirkung im Katastrophenschutz. 
Für Großschadens- und Katastrophenfälle, bei denen es eine Vielzahl von Betroffenen gibt, hält das DRK eine Örtliche und eine Überörtliche Katastrophenschutzreserve (Hilfszugabteilungen) bereit. 
Wenn auch Katastrophenschutz in erster Linie eine staatliche Aufgabe ist, für die die Länder und - bezogen auf den Zivilschutz im Verteidigungsfall - der Bund zuständig sind, so wären deren Anstrengungen dennoch wenig effektiv, wenn nicht die Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen, und hier vor allem auch des Deutschen Roten Kreuzes, mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement für den Schutz ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Verfügung stünden. 
Der Landesverband Oldenburg verfügt über 12 Einsatzeinheiten nur für den K-Fall, in denen über 1.400 Helferinnen und Helfer und 28 Ärzte/innen mitarbeiten. 
14 so genannte Schnelle Einsatzgruppen und 118 Kfz stärken darüber hinaus die Katastrophenschutzreserve im Oldenburger Land. 
22 mobile Einsatzküchen, über 90 Zelte, annähernd 700 Feldbetten und 2.500 Wolldecken gehören ebenfalls zum Potential des DRK. 
Der 11. September 2001 hat die Welt verändert wie kaum ein anderes Ereignis in den vergangenen Jahren. Nun sei nichts mehr, wie es einmal war, war einer der meist gehörten Kommentare. Stimmt das noch, oder ist mittlerweile doch wieder alles so, wie es vor dem 11. September war? Letztlich kann diese Frage sicherlich erst in einigen Jahren beantwortet werden. 
Festzustellen ist aber, dass das Thema Katastrophenschutz nach Jahren der Stagnation und des Rückzuges jetzt wieder verstärkt in das Bewusstsein der - auch politisch - Verantwortlichen gerückt ist und neue Bedeutung erfährt. Die Terrorangriffe in verschiedenen Ländern mit ihren schrecklichen Folgen, haben auch in unserem Land nachdrücklich daran erinnert, dass der Schutz der Bevölkerung trotz der Beendigung des kalten Krieges nicht vernachlässigt werden darf. Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern ist daraufhin intensiviert worden, Gesetze wurden bzw. werden überarbeitet, und gleichfalls sind die Koordinierungsgespräche zwischen den zuständigen Landesbehörden, dem DRK und den anderen Hilfsorganisationen hinsichtlich der Neuausrichtung des Zivil- und Katastrophenschutzes wieder aufgenommen worden und werden regelmäßig fortgesetzt.

Führungswechsel im Katastrophenschutz des Landesverbandes

Per 1.1.2013 wurden
- zum neuen Katastrophenschutz-Beauftragten des Landesverbandes
Herr Heino de Vries  
- zum neuen 1. Stellvertreter des Katastrophenschutz-Beauftragen des LV
Herr Björn Steinfeld,  zugleich auch Verbandsführer MTF und stellv.
Landesbeauftragter Information und Kommunikation
- zum neuen 2. Stellvertreter des Katastrophenschutz-Beauftragten des LV
Herr Wolfhard Schattner
berufen. 

Gemeinsam bilden sie ein hochkompetentes Team, das sich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen freut.