Eingeleitet wurde die Präsentation mit einem Intro, bei dem in einer nachgebildeten Demonstration verschiedenste Formen von Rassismus und Diskriminierung präsentiert und mit Fakten untermauert wurden. Die Idee hierbei war, die Zuschauenden zunächst mit studienbasierten Tatsachen zu konfrontieren, bevor es in die tiefgreifenden Standbilder ging. Die Standbilder selbst wurden durch das Äußern einzelner Gedanken der Schauspielenden in ihrer Wirkung intensiviert. Am Ende jeder gezeigten Szene stellte sich jeweils eine teilnehmende Person vor das Standbild, um noch einmal klare Worte an das Publikum zu richten. Die Zuschauenden waren sichtlich berührt und zugleich begeistert.
„Der Auftritt hat gezeigt, dass es möglich ist, Menschen für dieses Thema zu öffnen – auch wenn es oft schwer erscheint. In unserer gemeinsamen Arbeit wurde deutlich, wie komplex Rassismus ist und wie herausfordernd es sein kann, ihn so zu behandeln, dass er berührt, ohne abzuschrecken. Die Schülerinnen und Schüler haben das erneut geschafft: Sie sind als Sprachrohr für Menschen, die von Rassismus betroffen sind, auf die Bühne gegangen – und die Menschen haben ihnen zugehört.“ (Frida Thompson, Bundesfreiwilligendienst KAISER 19)
Als die Schülerinnen und Schüler zum Schluss ihres Auftritts zu kurdischer Hochzeitsmusik tanzend, Hand in Hand, die Bühne verließen, wurde allen Anwesenden noch einmal deutlich: Den Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung können wir nur als Gemeinschaft angehen.
„Mit unserem Auftritt bei der Eröffnung der Oldenburger Wochen gegen Rassismus setzen wir ein klares Zeichen gegen jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus in unserer Gesellschaft. Es ist wichtig, dass wir uns alle für eine gerechte Gesellschaft einsetzen und ein Umdenken anstoßen – nur so wird ein respektvolles, friedvolles und solidarisches Miteinander möglich.“ (Natascha Beyer-Zamblé, Fachbereichsleitung Migration, Flucht und Vielfalt)
Die Oldenburger Wochen gegen Rassismus wurden am 18.03.2026 durch den Fachdienst Integration und das Kulturbüro der Stadt Oldenburg eröffnet. Nach der Begrüßungsrede des Oldenburger Stadtrats Holger Denckmann folgten ein Vortrag von Josephine Apraku sowie die Theateraufführung des Antirassismus-Theaterprojekts. Abgerundet wurde der Abend mit einem Konzert der Global Music Player Allstars und einem Empfang zum Ausklang.



