· Pressemitteilung

Oldenburger Integrationspreis 2025 - Antirassismus Theaterprojekt „Digga, denk mal nach - Rassismus keine Chance geben!“

Das DRK Begegnungszentrum KAISER 19 ist dieses Jahr zum wiederholten Mal mit dem Oldenburger Integrationspreis ausgezeichnet worden – diesmal für das Antirassismus-Theaterprojekt „Digga, denk mal nach - Rassismus keine Chance geben!“. Die Auszeichnung fand am 27.03.2026 durch die Stadt Oldenburg statt.

Das KAISER 19 hat sich von Sommer 2025 bis Frühjahr 2026 gemeinsam mit Oldenburger Schulen intensiv mit den Themen Rassismus und Diskriminierung auseinandergesetzt und in kreativer Form mehr Sichtbarkeit für die tief verankerten Herausforderungen im gesellschaftlichen Miteinander geschaffen.

Das Projekt wurde mit viel Dankbarkeit und Wertschätzung von allen Teilnehmenden angenommen und hat deutlich gemacht, was möglich ist, wenn Menschen Mut und Zivilcourage zeigen, gesamtgesellschaftliche Herausforderungen beim Namen zu nennen und sich ihnen entgegenzustellen.

„Es war beeindruckend zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler im Laufe unserer gemeinsamen Arbeit aus sich herausgekommen sind und sich diesen wirklich schwierigen und komplexen Themen geöffnet haben. Sie haben voneinander und miteinander gelernt, indem ehrliche, aufklärende Gespräche geführt und bewegende, teilweise auch sehr persönliche Geschichten erzählt beziehungsweise gemeinsam auf der Bühne dargestellt wurden. Unter den Teilnehmenden ist eine Solidarität und ein Gemeinschaftsgefühl entstanden, das uns im Umgang miteinander oftmals fehlt.“ (Frida Thompson, Bundesfreiwilligendienst, DRK Begegnungszentrum KAISER 19)

Bereits 2022 konnte das DRK Begegnungszentrum KAISER 19 mit dem Lernförderprojekt „Miteinander - Füreinander“ den Niedersächsischen Integrationspreis gewinnen. Die erneute Auszeichnung für ein Projekt, das Integration, Gleichheit und Gerechtigkeit stärkt, wertet das Team als klares Zeichen für die Relevanz und Dringlichkeit dieser Arbeit – gerade in der heutigen Zeit.

„Es erfüllt uns mit Stolz, mit dem Integrationspreis erneut ein Zeichen setzen zu dürfen, und wir hoffen, damit auch andere Menschen zu ermutigen, sich jetzt und in Zukunft gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung stark zu machen.“ (Natascha Beyer-Zamblé, Fachbereichsleitung Migration, Flucht und Vielfalt)

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